Marler Medienpreis Menschrechte geht in der Kategorie "Magazin Ausland" an zwei Alumni unseres Instituts

Christoph Rosenthal und Caroline Walter mit dem Marler Medienpreis Menschenrechte

Christoph Rosenthal und Caroline Walter mit dem Marler Medienpreis Menschenrechte
Bildquelle: © Amnesty International, Foto: Damian Gorczany

Christoph Rosenthal, Master-Absolvent unseres Instituts und derzeit Doktorand von Professor Haarmann, und Caroline Walter, Magister-Absolventin unseres Instituts, sind die Gewinner des 10. Marler Medienpreises Menschenrechte (m3) in der Kategorie „Magazin Ausland“. Der Medienpreis wurde am 13. Oktober 2017 von der deutschen Sektion von Amnesty International in insgesamt fünf Kategorien vergeben.

In ihrem Beitrag „Tausend Flüchtlinge in Griechenland von der EU vergessen", der am 21. April 2016 im ARD-Politikmagazin "Kontraste/rbb" gesendet wurde, dokumentieren Caroline Walter und Christoph Rosenthal mit bedrückenden Bildern einzelne Schicksale von syrischen und afghanischen Flüchtlingen, die in Griechenland unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Die Überforderung griechischer Behörden bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise sowie die unzureichende Unterstützung durch die EU-Mitgliedsstaaten sind dabei zentrale Themen.

Die Jury begründete ihre Wahl u.a. mit der aufgezeigten "differenzierten Darstellung der vielschichtigen Probleme, welche uns wegen der (...) offenkundigen Verletzung des Asylrechts durch die EU betroffen macht".

Das Institut gratuliert Caroline Walter und Christoph Rosenthal herzlich zu dieser Auszeichnung! 


Weitere Informationen:

Link zum Beitrag auf rbb-online

Link zur Pressemitteilung von Amnesty International

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