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Brücke der Verständigung: Wie die Stiftung von Werner Levy bis heute an der Freien Universität nachwirkt

News vom 23.12.2023

Durch Mittel der Levy-Stiftung wird seit den 1970er Jahren der deutsch-israelische Wissenschafts- und Studierendenaustausch an der Freien Universität Berlin gefördert. Die Wurzeln der Stiftung reichen zurück zu Dr. Werner Levy, Sohn des jüdischen Apothekers Ernst Isidor Levy. 

1965 hatte Werner Levy der Freien Universität 30.000 D-Mark gestiftet, die ursprünglich aus Wiedergutmachungsmitteln für seinen 1961 verstorbenen Vater stammten. Ernst Isidor Levy war seit 1907 Inhaber der Diana-Apotheke in der Moabiter Turmstraße, die er 1939 unter Zwang verkaufen musste. Bereits im Jahr zuvor war er zusammen mit seiner Familie nach Schottland emigriert. Ansgar Koch und Hans-Martin Meis haben durch langdauernde Recherchen mehr über die bewegende Familiengeschichte Werner Levys in Erfahrung bringen können, über die bis vor Kurzem an der Freien Universität kaum etwas bekannt war.

Auch am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zeigt sich die nachhaltige Wirkung der Levy-Stiftung. Der dezentrale Direktaustausch unseres Instituts mit dem Noah Mozes Departement of Communication and Journalism der Hebrew University of Jerusalem wird unter anderem durch Gelder der Levy-Stiftung unterstützt: Seit 2019 wurden fünf israelische Studierende während ihres Austauschsemesters in Berlin gefördert.

Weitere Informationen und Details zu der Geschichte der Levy-Stiftung finden Sie hier.


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