Springe direkt zu Inhalt

Arbeitsbereich Friedens- und Konfliktforschung

Die Lehr- und Forschungsinteressen des Arbeitsbereiches richten sich - grundlagenorientiert – auf die gegenwärtigen theoretischen und methodologischen Herausforderungen der Friedens- und Konfliktforschung. Im Mittelpunkt stehen die kritische Reflexion umkämpfter Begriffe (u.a. Frieden, Gewalt, Migration, „neue Kriege“, „failed states“) sowie die Bezugnahme auf problematische, gewaltförmige Wissensproduktionsformen (u.a. Kolonialität von Wissen, Kartographien der Gewalt) unter Berücksichtigung postkolonialer, poststrukturalistischer und feministischer Denkanstöße.

Der Arbeitsbereich verbindet dies unter dem Leitmotiv der Dechiffrierung von „Grenz-Gewalt/en“ - stärker anwendungsorientiert – mit Fragen nach den räumlichen Bedingungen und Folgen gesellschaftlicher Konflikte und ihrer Eskalation: von Gewalt als Fluchtursache über gewaltförmige Dynamiken der Migrations- und Grenzkontrolle bis hin zu Konflikten/Protesten in urbanen Räumen. Die aktuellen Schwerpunkte umfassen entsprechend Analysen der diskursiven und materiellen Re-Produktion von Gewalträumen im Kontext des europäischen Migrations- und Grenzregimes sowie Untersuchungen der Versicherheitlichung/Militarisierung unterschiedlicher sozial-räumlicher Konfigurationen (u.a. De- und Reterritorialisierung von Grenzen, territorialer Wandel durch Krieg und die Transformationen von Staatlichkeit, urbane Konflikte und ihre Gewaltformen).

 

Wie Krieg ich Frieden?

Wie Krieg ich Frieden?

Vorlesungsverzeichnis
Bibliothek
SFB 700
banner_osiclub