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GoingVis-Klimaanpassungsprojekt „Mit kühlem Kopf in heiße Zeiten“ im bundesweiten Podcast Detektor.fm

News vom 27.02.2020

Am Dienstag, den 25.02.2020 wurde das GoingVis-Projekt im Podcast "Mission Energiewende" vorgestellt. Das Thema des Podcasts war die Frage „Was bringt die Ausrufung eines Klimanotstandes?“. Beim Klimanotstand auf kommunaler Ebene handelt es sich bislang um freiwillige Selbstverpflichtungen. Ob und wie diese ausgestaltet werden, entscheiden die kommunalen Akteure somit selbst.

Unabhängig von der Frage, ob kommunale Selbstverpflichtungen für den globalen Klimaschutz als zielführend bezeichnet werden können, und Klimawandel nicht vielmehr zur kommunalen Pflichtaufgabe gemacht werden sollte, argumentiert das GoingVis-Team im Podcast, dass sowohl Klimaschutz, als auch Klimaanpassungsmaßnahmen bei der lokalen Umsetzung mitbedacht werden sollten. Folgen von Klimawandel seien bereits sichtbar.

Welche Klimawandelfolgen in den kommenden Jahrzehnten auf uns zu kommen können, und wie damit umgegangen werden kann, hätten die Sommer 2018 und 2019 in Ansätzen gezeigt. Das FFU hat hierzu umfassende qualitative und quantitative Befragungen in deutschen Kleinstädten durchgeführt. Im Projekt entwickeln und erproben Bürger*innen zudem gemeinsam Anpassungsmaßnahmen und Visionen für die Zukunft. Umfassende Wissensbestände zum Umgang mit Klimawandelfolgen wie Hitze und Hochwasser sind oftmals bereits lokal vorhanden, werden aber nicht immer auch gemeinsam geteilt, wie das Beispiel einer Flüchtlingsunterkunft in Boizenburg zeigt. Anpassung an den Klimawandel vor Ort kann daher bereits durch Verbesserungen des kommunikativen Austausches und durch Teilhabeprozesse im Ort forciert werden. Nebenbei kann so auch der Zusammenhalt gestärkt werden.

Der Podcast geht 15 Minuten, über GoingVis wird in den letzten 5 Minuten berichtet.

Zu hören ist der Podcast unter: https://detektor.fm/politik/mission-energiewende-klimanotstand

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