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COME RES - Community Energy for the uptake of RES in the electricity sector. Connecting long-term visions with short-term actions

Förderung:

EU Framework Programme for Research and Innovation Horizon 2020

Projektlaufzeit:
01.09.2020 — 28.02.2023
Ansprechpartner/in:
Dr. Maria Rosaria Di Nucci, Michael Krug

Projektpartner      

  • Freie Universität Berlin – Forschungszentrum für Umweltpolitik, Deutschland (Koordination)
    • Renewable Energy Association of the Canary Islands (ACER), Spanien
    • Becker, Büttner & Held (bbh), Deutschland
    • Center for International Climate Research (CICERO), Norwegen
    • Ecoazioni, Italien
    • ECORYS españa, Spanien
    • Eindhoven University of Technology (TU/e), Niederlande
    • National Agency for New Technologies, Energy and Sustainable Economic Development) (ENEA), Italien
    • Flemish Institute for Technological Research (VITO), Belgien
    • ICLEI European Secretariat (ICLEI), Deutschland
    • Institute of Physical Energetics (IPE), Lettland
    • Institute of Science and Innovation in Mechanical and Industrial Engineering  (INEGI), Portugal
    • Latvian Environmental Investment Fund (LEIF), Lettland
    • Norwegian Water Resources and Energy Directorate (NVE), Norwegen
    • Polish National Energy Conservation Agency (KAPE), Polen
    • REScoop.eu, Belgien


Übergeordnetes Projektziel

COME RES zielt darauf ab, die Marktentwicklung erneuerbarer Energien im Elektrizitätssektor zu erleichtern. Mit Hilfe unterschiedlicher Projektaktivitäten sollen die Umsetzung und Anwendung der Bestimmungen über Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften unterstützt werden, wie sie in der neuen EU-Richtlinie 2018/2001 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen (Erneuerbare-Energien-Richtlinie) definiert sind, welche bis 30. Juni 2021 in nationales Recht umgesetzt werden soll. Mit einem multi- und transdisziplinären Ansatz unterstützt COME RES die Entwicklung von Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften in neun europäischen Ländern (BE, DE, IT, LV, NL, NO, PL, PT, SP).


Projektinhalte und Vorgehensweise

Im Fokus von COME RES stehen verschiedene sozio-technische Systeme, insbesondere Energiegemeinschaften im Bereich Photovoltaik, Wind (Onshore), Seicherlösungen, aber auch integrierte Ansätze. Das Spektrum der im Projekt vertretenen Partnerländer reicht von Pionieren im Bereich der Bürgerenergie bzw. Energiegemeinschaften, bis hin zu Ländern, die bisher kaum Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben. COME RES analysiert u.a. die politisch-administrativen, rechtlichen, sozioökonomischen, räumlichen und umweltbezogenen Rahmenbedingungen, aber auch die Gründe für die verzögerte Einführung von Energiegemeinschaften in ausgewählten Zielregionen. Darüber hinaus unterstützen acht sog. Ländertische (Stakeholder Desks), bestehend aus den Projektpartnern und engagierten Stakeholdern wie v.a. Energiegenossenschaften, Kommunen, Verbänden, Behörden und weiteren Markt- und Politikakteuren in dem jeweiligen Land das Projektkonsortium bei der Bewältigung der operativen Aufgaben.

 

Die Projektziele sollen durch folgende Aktivitäten erreicht werden:

       I.          Analyse von Potenzialen, Hindernissen und Treibern für die Entwicklung von Energiegemeinschaften in ausgewählten Zielregionen,

      II.          Durchführung von Stakeholder-Dialogen im Rahmen der Ländertische (Stakeholder Desks),

    III.          Entwicklung regionaler Aktionspläne und Vorschläge für Geschäftsmodelle für die Zielregionen,

    IV.          Untersuchung von Beispielen guter Praxis, die unter Berücksichtigung der spezifischen lokalen, regionalen und nationalen Kontexte übertragbar sind,

     V.          Initiierung des Transfers von Best-Practice-Lösungen mit Hilfe von sog. Policy Labs und durch begleitende Kapazitätsentwicklung und Trainingsmaßnahmen,

    VI.          Entwicklung einer Plattform für Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften.

 

Die Projektaktivitäten werden mit der aktuellen Umsetzung und Anwendung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie und anderer einschlägiger EU-Rechtsnormen synchronisiert. Zu diesem Zweck sollen in den Partnerländern u.a. Runde Tische mit politischen Entscheidungsträgern (sog. „Policy Labs“) durchgeführt werden. Basierend auf den Projektergebnissen sollen allgemeine und länderspezifische Politikempfehlungen entwickelt werden.

Rolle des FFU

Das FFU ist federführend für die Projektkoordination verantwortlich. Darüber hinaus leitet das FFU die Arbeitspakete "Stakeholder-Dialoge" und "Politikempfehlungen". Das FFU übernimmt auch die Koordination des Ländertisches in Deutschland. Zielregion in Deutschland ist Thüringen. Als Pionierland in Bereich der Bürgerenergie hat Schleswig-Holstein die Funktion einer Modellregion.