Wissensbasierung von (Umwelt-)Politik

Wissen um ökologische und soziale Zusammenhänge ist eine zentrale Voraussetzung für wirksame Umweltpolitik und die Integration von Umwelterfordernissen in den verschiedenen Politikfeldern. In den letzten Jahrzehnten haben sich Institutionen und Verfahren zur Wissensbasierung von Umwelt- und anderen Politiken in allen Ländern der OECD und darüber hinaus etabliert.
Hierzu zählt insbesondere die Gesetzes- und Regulationsfolgenabschätzung, bei der ex ante, also vor der Verabschiedung neuer Politiken diese im Hinblick auf ihre Folgen – in Bezug auf das Regulationsziel ebenso wie hinsichtlich möglicher Nebenfolgen – überprüft werden. Damit können unerwünschte Auswirkungen auf die Umwelt frühzeitig sichtbar gemacht werden und eine Integration von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen in die Politik sowie die Kohärenz zwischen verschiedenen Politiken ermöglicht werden.
Das FFU beschäftigt sich mit den Institutionen und Prozessen der Wissensbasierung von Politik in verschiedenen Jurisdiktionen und in vergleichender Perspektive. Des Weiteren entwickeln wir Instrumente und Prozesse, die zur Wissensbasierung von Politik genutzt werden können. Auf diese Weise verbinden wir Grundlagenforschung zur Wissensbasierung von Politik mit deren Übersetzung in politisch relevantes Wissen.

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Zahl und Komplexität umwelt- und nachhaltigkeitspolitischer Strategien und Programme nehmen zu und sind nur noch in ihrer Verknüpfung und Interaktion adäquat zu erfassen. Um konfligierende Umweltentwicklungen zu verhindern, müssen Umweltziele und die ihnen zugeordneten Maßnahmen, Umsetzungsfristen und Instrumente widerspruchsfrei und auf einander abgestimmt sein. Um einen fächer- bzw. bereichsübergreifenden Überblick zu den derzeit gültigen deutschen und europäischen umweltpolitischen Zielen zu vermitteln und um die dezentrale Bearbeitung der Ziele (Ergänzung und Aktualisierung von Informationen) durch die Experten aus dem Geschäftsbereich zu ermöglichen, wurde ein Online-Katalog umweltpolitischer Ziele entwickelt.

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The Indo-German Expert Group is an interdisciplinary working group of renowned experts from leading research institutions / political think tanks in India and Germany. It was set up in 2013 to enhance collaborative learning, contribute to informed decision-making in both countries and feed into the international debate on a green and inclusive economy. 

Laufzeit: seit November 2013

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In dem Vorhaben wird eine Methodik zur Analyse der Verteilungswirkungen der Umweltpolitik entwickelt das qualitative Aspekte genauso berücksichtigt wie Einkommens- und Beschäftigungswirkungen.

Laufzeit: 01.05.2013 - 31.01.2015

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Die Zahl und Komplexität umwelt- und nachhaltigkeitspolitischer Strategien und Programme nimmt zu.  Um konfligierende Umweltentwicklungen zu verhindern, müssen diese Strategien in ihrer Verknüpfung und Interaktion erfasst werden. Umweltziele, die ihnen zugeordneten Maßnahmen und Umsetzungsfristen sollten widerspruchsfrei und auf einander abgestimmt sein.

Laufzeit: 01.11.2012 - 31.03.2015

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Die zentrale Begründung für den Aufbau eines Horizon Scanning Systems liegt in der erkennbaren Beschleunigung ökologischer Prozesse einerseits und sozioökonomischer Veränderungen andererseits. Für die Politik stellt sich damit die Frage, ob reaktiven Kurzatmigkeiten durch frühzeitigere Problembewältigung begegnet werden kann.

Laufzeit: 01.09.2012 - 31.08.2014

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Aus internationaler Sicht ist der ökonomische Nutzen von Handelsliberalisierungen und einer stärkeren Spezialisierung innerhalb der Weltwirtschaft weitgehend akzeptiert. Auf nationaler Ebene eröffnet Handel Möglichkeiten, Wirtschaftswachstum und –entwicklung zu fördern. 

Laufzeit: 16.04.2012 - 31.08.2012

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Am Beispiel von Berlin untersuchen Klimatologen, Stadtgeografen, Hydrologen, Mediziner, Ingenieure, Bauphysiker, Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, sowie Politik- und Sozialwissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels. Im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeiten stehen die Risiken zunehmender Wärmebelastung für den Menschen und verschiedene Minderungs- und Anpassungsmöglichkeiten.

Laufzeit: 01.01.2012 - 01.01.2015

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Dieses Projekt untersucht, wie der „Policy Impact“ der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland erhöht werden kann und hat das Ziel, Qualitätskriterien für eine politikrelevante Forschung zu entwickeln. Außerdem werden Konzepte erarbeitet, um die Schnittstellen zwischen Forschenden, Forschungsförderern und Umweltpolitik zu verbessern.

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.12.2012

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Die folgenden Staaten werden hinsichtlich der Berücksichtigung von Aspekten nachhaltiger Entwicklung in ihren Impact Assessment Systemen untersucht:

Australien, Großbritannien, Korea, Niederlande, Österreich, Schweiz, Polen, USA, Europäische Kommission

Laufzeit: 01.07.2011 - 03.11.2011

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Der Nachhaltigkeitsplan Luxemburg sieht die Durchführung einer Nachhaltigkeitsprüfung für nationale Politikinitiativen vor. Das Luxemburger Ministerium für Nachhaltigkeit hat, in Kooperation mit Movement Ecologique (eine der größten Umweltschutzorganisationen Luxemburgs), das FFU beauftragt, Leitlinien für dieses Verfahren zu erstellen. Konkret sollen ein exemplarischer Nachhaltigkeitscheck durchgeführt und auf dieser Grundlage Leitlinien für zukünftige Nachhaltigkeitschecks entwickelt werden.

Laufzeit: 01.01.2011 - 31.05.2012

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Es fehlt derzeit an einer umweltpolitisch verwertbaren Konzeption eines ökologisch-sozialen, nachhaltigen Wachstums- und Wohlfahrtsmodells, welches Referenzpunkt für künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstand sowie entsprechende Transformationsprozesse sein kann.Vor diesem Hintergrund steht im Zentrum der Untersuchung die fachliche Auswertung und Diskussion theoretischer und praktischer Ansätze von ökologie- und nachhaltigkeitsorientierten Wohlfahrts- und Wirtschaftsmodellen – ausgehend von einer nationalen bzw. makroökonomischen Betrachtung, sowie von konzeptionellen und empirischen Reformbestrebungen zur Messung von gesellschaftlicher Wohlfahrt und wirtschaftlichem Wohlstand.

Laufzeit: 01.12.2010 - 31.05.2012

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Ziel dieses Projekts ist es, Strategien zu identifizieren, welche die Effektivität der Gesetzesfolgenabschätzung im Hinblick auf eine Verbesserung von Politikkohärenz steigern. Insbesondere soll sichergestellt werden, dass in der Gesetzesfolgenabschätzung – verstanden sowohl als Werkzeug (Tool) als auch als Prozess – umweltpolitische Ziele angemessen berücksichtigt werden.

Laufzeit: 01.08.2010 - 30.11.2010

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Diese Studie analysiert die Optionen für das Design einer Nachhaltigkeitsprüfung für die OECD selbst. In den vergangenen 20 Jahren wurden zahlreiche Bemühungen unternommen, die Integration von nachhaltiger Entwicklung in die Entscheidungsfindung von privaten und öffentlichen Akteuren innerhalb der OECD Länder zu verbessern. In vielen Ländern wurde die  Politikfolgenabschätzung von Gesetzgebungsvorhaben institutionalisiert.

Laufzeit: 01.08.2010 - 30.09.2010

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LIAISE (Linking Impact Assessment Instruments to Sustainable Expertise) ist ein "Network of Excellence“ (NoE) auf dem Gebiet der Gesetzesfolgenabschätzung (Impact Assessment), das im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union finanziert wird. Ziel ist es, durch das Bündeln der Kompetenzen maßgeblicher europäischer Forschungseinrichtungen im Feld des Impact Assessment und mit unterschiedlichem disziplinären Hintergrund, die Nutzbarkeit und Nutzung von Instrumenten der Politikfolgenabschätzung zu verbessern.

Laufzeit: 02.11.2009 - 30.04.2014

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Im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung untersuchte die Forschungsstelle für Umweltpolitik Optionen zur Implementierung einer Nachhaltigkeitsprüfung im Rahmen der deutschen Bundesgesetzgebung. Eine solche Prüfung ist von der Bundesregierung im Fortschrittsbericht 2008 zur Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen worden. Das FFU-Gutachten soll die konkrete Ausgestaltung der Prüfung unterstützen.

Laufzeit: 01.08.2008 - 31.01.2009

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CALCAS strebt eine Weiterentwicklung von ISO-LCA auf drei Ebenen an:

  • „Vertiefung“ der existierenden Modelle, um ihre Anwendbarkeit zu erhöhen
  • "Erweiterung“ des LCA-Blickwinkels, indem Nachhaltigkeitsaspekte besser berücksichtigt und Verbindungen zu benachbarten Methoden besser genutzt werden
  • Fortentwicklung des LCA-Komplexes durch vertieften Austausch mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen

Laufzeit: 01.09.2006 – 28.02.2009

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Ziel des Forschungsprojektes ist es, neue Erkenntnisse in Bezug auf die Rahmenbedingungen eines ökologisch wie ökonomisch nachhaltigen Wachstums zu gewinnen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein solches Wachstum politisch forciert werden kann.

Laufzeit: 01.07.2006 – 30.09.2009

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Die FFU befasst sich im Rahmen dieses Projekts zum einen mit der Analyse des Informationsstandes der Jägerschaft in mehreren Bundesländern sowie mit der Identifizierung möglicher Konfliktlinien, die einer Lösung der Bleiproblematik im Wege stehen. Zum anderen ist die FFU aktiv mit der Vermittlung von Forschungsergebnissen an unterschiedliche Akteure („Stakeholder“) befasst.

Laufzeit: 01.06.2006 – 30.09.2009

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Zentrales Ziel des Vorhabens war die Identifizierung von Ansätzen zur Verbesserung des Transfers der Ergebnisse sozialwissenschaftlicher Umweltforschung und die Ableitung entsprechender Empfehlungen.

Laufzeit: 01.10.1999 - 31.12.2001

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