Springe direkt zu Inhalt

Bachelor

WiSe 2020/21: (28511), Prof. Dr. Carola Richter, Theorien internationaler Kommunikation, Mo 14-16, Garystr. 55/A

Die Analyse von Prozessen der inter- und transnationalen Kommunikation erfordert Wissen über mögliche theoretische Zugänge, ihre kritische Einordnung und Anwendbarkeit für die empirische Forschung. Mit den bestehenden Theorien lassen sich jeweils unterschiedliche Aspekte der zwischen- und überstaatlichen Vernetzung von Kommunikation fokussieren, wie zum Beispiel Medienpolitik, Medienökonomie, Medienkultur sowie Produktions- und Rezeptionsprozesse. Das Seminar widmet sich entsprechend verschiedenen Theorien der internationalen Kommunikation, ordnet sie in ihre Entstehungskontexte ein und diskutiert ihre Erklärungsreichweite. Neben klassischen Ansätzen wie den Modernisierungs- und Dependenztheorien soll es auch um aus der "Globalisierungsforschung" erwachsene kritische Zugänge zur Erforschung transnationaler Kommunikationsprozesse gehen, die sich insbesondere aus den Cultural Studies und Ansätzen zum Medienimperialismus speisen. Im Seminar steht die Lektüre einschlägiger Theorietexte (auch in englischer Sprache) und ihre Diskussion im Vordergrund. Daneben werden Fallbeispiele genutzt, um die Anwendbarkeit der Theorien zu verdeutlichen und ihre Paradigmen zu hinterfragen. Das Seminar findet in Präsenzlehre statt.

Es wird regelmäßige Teilnahme, Textlektüre und die Bereitschaft erwartet, über das Semester hinweg mehrere Arbeitsaufträge in Form von bspw. Kurzreferaten zu übernehmen.

WiSe 2020/21: (28551), Johanna zum Felde, Diskursive Institutionen und digitaler Wandel, Di 14-16, ONLINE

Diskurse können sehr stark sein und institutionellen Wandel herbeiführen, antreiben und gestalten. In diesem Seminar untersuchen wir, was das für den digitalen Wandel bedeutet. Zunächst lernen die Studierenden relevante Theorien und Konzepte u.a. von Jürgen Habermas, Michel Foucault oder Vivien A. Schmidt. Was ist ein Diskurs und was ist eine Institution und unter welchen Umständen können Diskurse ihre Wirkungen entfalten? Anschließend werden wir die Kommunikation von Institutionen wie Regierungen, Google, Facebook und Co. sowie ausgewählte digitale Veränderungen, Ereignisse und Gesetze analysieren, um zu überprüfen, welche Rückschlüsse die Diskurse auf den digitalen Wandel zulassen. Dabei arbeiten wir interdisziplinär, insbesondere an den Grenzen von Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft. Der Fokus liegt auf Deutschland aber zum Vergleich wird auch immer wieder in andere Länder geschaut. Seminarbegleitende Texte sind auf Deutsch, in einigen Fällen auch auf Englisch.

WiSe 2020/21: (28518), Tong-Jin Smith, Journalismus in der Aufmerksamkeitsökonomie, Do 10-12, Garystr. 55/A

Ein exploratives Forschungsseminar zur Ordnungsfunktion von Journalismus im Social Media Zeitalter, das in Präsenz und online stattfindet. Zwischen Agendasetting und Agendasurfing, Gatekeeping und Gatereporting, Lügenpresse und Lückenpresse – zwischen traditionellen und alternativen Medien, Journalist*innen und Influencer*innen. Hier soll in Semesterprojekten erarbeitet werden, welche Rolle Journalismus heute in der öffentlichen Meinungsbildung spielt und in Zukunft spielen kann, wie es sich finanzieren lässt und welche Rolle Algorithmen bei der Verbreitung von Inhalten innehaben. Denn professioneller Journalismus konkurriert nicht erst seit gestern mit para-journalistischen Angeboten um die Aufmerksamtkeit und die Deutungshoheit zu relevanten Themen im öffentlichen Diskurs. Es gilt, Akteure zu definieren und ihre Wirkweisen anhand aktueller Ereignisse zu untersuchen. Voraussetzung: Neugier und Interesse am Journalismus, Bereitschaft, auch außerhalb des Seminars in der Realität zu forschen und sich auszuprobieren Studien- und Prüfungsleistung: bitte in der ersten Sitzung anwesend sein und im Verlauf des Semesters weiterhin aktiv im Seminar an Diskussionen und Gruppenarbeiten teilnehmen, sowie alle schriftlichen Aufgaben erledigen. Da es sich hier um ein unbenotetes Seminar handelt, können sich alle Teilnehmer*innen stressfrei in kritischem Denken, Forschen und wissenschaftlichem Schreiben üben und gleichzeitig ihre eigene Medien- und Nachrichtenkompetenz ausbauen.

WiSe 2020/21: (28519), Tong-Jin Smith, Introduction to Media and Information Literacy, Do 8-10, Garystr. 55/C

This introductory course will be taught primarily in English and will be a mix of in-person and online classes. We live in a time of rapid transformation within media and our entire communication system. Phenomena such as false information, fake news and propaganda can spread just as quickly and with equal reach as breaking news, scientific breakthroughs or the opinions of pundits. Social Media and search engines have become integral parts of everyday communication and information consumption. Legacy Media alone no longer determine what topics an increasingly active audience thinks about. Thus questions arise: What does being media literate in the digital age mean? What does the audience need to know? What do journalists and professional communicators need to know? Requirements: interest in group work/discussions and hands on research, firm in both English and German, willingness to complete reading assignments and conduct field work outside of class and present research results. Attendance & Grading: Please, be present for the first session and continue to participate regularly. Evaluation (no grading) will take place via oral presentations as well as written work allowing participants to practice critical thinking, researching and scientific writing stressfree.

WiSe 2020/21: (28641 + 28641a), Prof. Dr. Carola Richter, Colloquium Internationale Kommunikation, Mo 12-14, ONLINE

Das Colloquium richtet sich an Studierende im Bachelor Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die im Wintersemester 2020/21 ihre Abschlussarbeit im Bereich Internationale Kommunikation schreiben. Dabei werden die Anlage der Arbeiten, theoretischen Konzepte und das methodische Vorgehen der einzelnen Teilnehmer*innen gemeinsam diskutiert. Bitte klären Sie vor Semesterbeginn mit mir ab, ob Ihre Arbeit in meinem Kolloquium betreut werden kann. Bereiten Sie dann zur ersten Sitzung einen Themenvorschlag vor, den Sie in 5 min vorstellen können! Die Sitzungen finden synchron mittels WebEx-Meetings statt. Eine regelmäßige und aktive Teilnahme (2 Präsentationen des Arbeitsfortschritts) werden erwartet.


Veranstaltungen vergangener Semester

  • SoSe 2020: (28577) Auslandsberichterstattung
  • WiSe 2019/20: (28511) Theorien internationaler Kommunikation
  • WiSe 2019/20: (28621): Dialogische Regierungskommunikation
  • WiSe 2019/20: (28633): Media and Discrimination
  • SoSe 2019: (28554) Arabische Medien: Zwischen Diktatur und Pluralismus

  • SoSe 2019: (28552) Strukturen deliberativer Kommunikation
  • WiSe 2018/19: (28514) Daten und Gesellschaft
  • SoSe 2018: (28629) Government Communication in the Digital Age
  • WiSe 2017/18: (28552) Comparing Media Systems
  • WiSe 2017/18: (28517) Phänomene der Digitalisierung weltweit
  • WiSe 2017/18: (28511) Theorien der internationalen Kommunikation
  • WiSe 2016/17: (28626) Flucht, Migration, Medien
  • WiSe 2016/17: (28514) Theorien der internationalen Kommunikation
  • WiSe 2015/16: (28513) Theorien internationaler Kommunikation
  • WiSe 2014/15: (28606) Social Media, Global Change and Women
  • SoSe 2014: (28602) Public Diplomacy im internationalen Vergleich
  • WiSe 2013/14: (28511) Theorien der internationalen Kommunikation.
  • SoSe 2013: (28561) Medienentwicklungen in arabischen Ländern.
  • WiSe 2012/13: (28610) Social Media and Global Change.
  • SoSe 2012: (28574) Medien und Transformation im Nahen Osten und Nordafrika.
  • WiSe 2011/12: Einführung in Theorien der internationalen Kommunikation.
  • SoSe 2011: Civic Journalism 2.0. in demokrationschen und autoritären Staaten - Ein Vergleich.

Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten:

  • Sämtliche Kursunterlagen, Literaturlisten und Texte finden Sie im Blackboard.
  • Bewertungsmatrix für Hausarbeiten als pdf.
Banner_MedienLabor_neu
Logo_IMS