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Rechtsstaat im Wandel

(15327)

RaumIhnestraße 21 Seminarraum E
Zeit

Do. 16-18

"Rule of Law" - "État deDroit" - "Rechtsstaat" - offenkundig haben sich im Laufe der Zeit sowie in unterschiedlichen Regionen unterschiedliche Formen des Rechtsstaats herausgebildet. Inwiefern ist es dennoch gerechtfertigt, Rechtsstaatlichkeit als überhistorische Norm mit universeller Geltung aufzufassen? Zunächst geht es im Seminar darum, sich historische und aktuelle Begriffe des Rechtsstaats sowie die wichtigsten Elemente der Rechtsstaatlichkeit (etwa Gewaltenteilung, Bindung jeder Staatstätigkeit an Recht und Gesetz, Gleichheit vor Gericht) anzueignen. Im zweiten Schritt können dann einzelne Phasen und Regionen genauer betrachtet und die sich wandelnde Rechtsstaatlichkeit in ihrer Vielgestaltigkeit und Fragilität an konkreten Beispielen empirisch nachvollzogen werden. Am Ende kommen schließlich die internationalen Debatten in den Blick, in denen die "rule of law" theoretisch fundiert und als wichtiges Zeichen gelingender Demokratisierung begriffen wird. Literatur zur Einführung Benda, E., "Rechtsstaat", in: Nohlen, D./Schultze, R.-O. (Hg.), Lexikon der Politik, Bd. 1: Politische Theorien, München 1995, 515-519; Plöhn, J., Rechtsstaat/Rechtspolitik, in: Andersen, U./Woyke, W. (Hg.), Handwörterbuch des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden 6. Aufl. 2009, 588-593; Alter, K. J., Establishing the Supremacy of European Law. The Making of an International Rule of Law in Europe, Oxford University Press 2003.

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