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Kerstin Stubenvoll

Geschichte der Ihnestr. 22 (ehem. Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Adresse
Ihnestraße 22
Raum 217
14195 Berlin

Sprechstunde

online, nach Vereinbarung

Kerstin Stubenvoll ist Historikerin mit Schwerpunkten in der Geschichte des Kolonialismus und des Nationalsozialismus. Sie hat an der Humboldt-Universität zu Berlin zur Geschichte der Arbeit in der Kameruner Dekolonisationszeit promoviert. Zudem hat sie in den vergangenen Jahren für verschiedene Museen und NS-Gedenkstätten gearbeitet, zuletzt in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Seit April 2021 arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Geschichte der Ihnestr. 22“ des Otto-Suhr-Instituts.

 

CV

Seit 04/2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Postdoc) am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin im Projekt "Auseinandersetzung mit der Geschichte der Ihnestr. 22 (ehem. KWI für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik)"

2017–2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordinatorin und Kuratorin, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz

2013-2019: Doktorandin, Deutsch‐französisches Doktorandenkolleg „Unterschiede denken. Struktur - Soziale Ordnung - Kommunikation/Construire les différences. Structures – ordre social – communication“, HU Berlin/EHESS Paris.

2011–2015: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, DFG-Forschergruppe 955 „Akteure der kulturellen Globalisierung“.

2003–2011: Studium der Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften und Teilgebiete des Rechts an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Auseinandersetzung mit der Geschichte der Ihnestr. 22 (ehem. KWI für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik)

Weitere Forschungsinteressen:

  • Geschichte des europäischen Kolonialismus, insbesondere Frankreich
  • Geschichte des NS-Kolonialrevisionismus
  • Geschichte des Rassismus
  • Geschichte des Nationalsozialismus, insbesondere Frankreich

Aufsätze und Materialien:

Beiträge „Welche Fotos ?“ (gemeinsam mit Christoph Kreutzmüller), „Warum Gurs?“, „Wer erinnert?“, in: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Gurs 1940. Expulsion et assassinat de la population juive du Sud-Ouest de l’Allemagne/Die Deportation und Ermordung von südwestdeutschen Jüdinnen und Juden, Berlin 2021.

Le regard critique sur l’histoire des professions. Lier les expériences professionnelles à la conscience historique, in : EnJeu 11 (2018), S. 55‐ 68 (Themenheft « Transmettre la criminalité de masse du nazisme. Des mémoires à inscrire dans l’histoire »)

Modul „Die Stadt Tanger als Anlaufpunkt für Geflüchtete im 20. und 21. Jahrhundert“ (gemeinsam mit Alban Rosenberger), in: Gryglewski, Elke/Siebeck, Cornelia (Hg.), Passagen, Brüche, Perspektiven. Flucht historisch denken lernen, Berlin 2018

Dissertation:

„Arbeit, Treuhand und Dekolonisation. Ungleiche Teilhabe und Selbstbehauptung im Kameruner Arbeits‐ und Gewerkschaftswesen, 1944 bis 1959/60“, Humboldt-Universität zu Berlin 2019.

Rezensionen:

Rezension zu Tanja Bührer, Die Kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika. Koloniale Sicherheitspolitik und transkulturelle Kriegführung, 1885 bis 1918, München: Oldenbourg Verlag 2011, in: Neue Politische Literatur 58:2 (2013), S. 277f.

Rezension zu Ulrike Schaper, Koloniale Verhandlungen. Gerichtsbarkeit, Verwaltung und Herrschaft in Kamerun 1884-1916, Frankfurt am Main: Campus 2012, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=17976

Übersetzungen:

Übersetzung aus dem Französischen von Dan Michman, Waren die Juden Nordafrikas im Visier der Planer der ‘Endlösung’? Die Schoah und die Zahl 700.000 in Eichmanns Tabelle am 20. Januar 1942, in: Norbert Kampe/Peter Klein (Hg.), Die Wannsee-Konferenz am 20. Februar 1942. Dokumente, Forschungsstand, Kontroversen, Köln u.a.: Böhlau, 2013, S. 379-400.

Audioguide:

Nationalsozialismus und Kolonialismus. Verbindungen, Brüche, Transfers. Audioguide in der Dauerausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz (gemeinsam mit Studierenden des Global History Master, FU Berlin), 2019.

 

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