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Arbeitsstellen

Anthropologie der Emotionen

Die Erforschung der menschlichen Emotionalität ist in der jüngeren Vergangenheit in den Interessefokus einer Vielzahl geistes-, natur- und soziawissenschaftlicher Fächer gerückt und beginnt sich zunehmend als ein bedeutendes transdisziplinäres Forschungsfeld zu etablieren. Dies spiegelt sich unter anderem in der Arbeit des Sonderforschungsbereichs „Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ (Sprecherin Prof. Dr. Birgitt Röttger-Rössler) und den interdisziplinären Forschungsprojekten „The Researcher’s Affects“ und „Knowledge Complexity (K-PLEX)“ (beide geleitet von Prof. Dr. Thomas Stodulka) an der Freien Universität Berlin wieder.

Medizinethnologie / Medical Anthropology

Die Medizinethnologie hat sich im deutschsprachigen Raum als eigenständige Subdisziplin der Ethnologie etabliert. Im Anschluss an die englischsprachige Medical Anthropology, die in den USA und Großbritannien zu den stärksten Forschungsrichtungen der Sozial- und Kulturanthropologie zählt, untersucht sie all diejenigen Phänomene, die in Gesellschaften und Kulturen weltweit mit Krankheit, Gesundheit und Heilung verbunden sind.

Umweltanthropologie

Im Zentrum der Arbeitsstelle Umweltanthropologie stehen sozial-anthropologische Forschungsfragen der Klima- und Katastrophenforschung in europäischer und außereuropäischer Perspektive mit einem Fokus auf afrikanische und asiatische Länder. In vergleichender Perspektive werden kulturelle und soziale Prädispositionen der unterschiedlichen Naturwahrnehmung und Naturaneignung untersucht und Strategien der Mitigation von Naturgefahren sowie die Bewältigung von Naturkatastrophen analysiert.

Visual and Media Anthropology

An der Arbeitsstelle Visual and Media Anthropology am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin ist der internationale weiterbildende Masterstudiengang Visual and Media Anthropologe angegliedert und es werden verschiedene Forschungs- und Dissertationsprojekte durchgeführt.

Katastrophenforschung

Die Katastrophenforschungsstelle ist eine katastrophensoziologische und -ethnologische, interdisziplinär arbeitende Einrichtung. Ihre Arbeitsbereiche umfassen den gesamten „Katastrophenzyklus“, also die Entstehungs-, Verlaufs- und Bewältigungsbedingungen von Krisen und Katastrophen: von der Risikowahrnehmung, Risikoreduktion und Katastrophenprävention über die Vorbereitung und Warnung bis zum Verhalten in Katastrophen, der Katastrophenbewältigung und dem nachhaltigen Wiederaufbau in Industriestaaten und den sog. "Ländern des Südens".

Schlagwörter

  • Medizinethnologie, medical anthropology
SFB 1171 Affective Societies
BGSMCS
Berlin Southern Theory Lecture