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Arbeitsstellen

Psychologische Anthropologie

Die Psychologische Anthropologie ist an der Schnittfläche von drei Disziplinen angesiedelt: Ethnologie/Sozial- und Kulturanthropologie, Psychologie und Psychiatrie. Ihr Erkenntnisinteresse gilt zum einen der Frage inwieweit Menschen in ihrem Denken, Verhalten, Handeln sowie ihrer Emotionalität und ihren (inter)subjektiven Erfahrungen durch das sozio-kulturelle Umfeld und politische Ökonomien geprägt werden, in welchem sie heranwachsen bzw. leben; zum anderen richtet sie ihre Aufmerksamkeit auch auf die umgekehrte Perspektive, d.h. auf die bio-psychologischen Ermöglichungsbedingungen von Kultur und Sozialität.

Medical Anthropology | Global Health

Die Medical Anthropology (auch Medizinethnologie oder Medizinanthropologie) hat sich im deutschsprachigen Raum als eigenständige Subdisziplin der Ethnologie bzw. der Sozial- und Kulturanthropologie etabliert. Im Anschluss an die englischsprachige Medical Anthropology, die in den USA und Großbritannien zu den stärksten Forschungsrichtungen der Sozial- und Kulturanthropologie zählt, untersucht sie all diejenigen Phänomene, die in Gesellschaften und Kulturen weltweit mit Krankheit, Gesundheit und Heilung verbunden sind.

Katastrophenforschung

Die Katastrophenforschungsstelle ist eine katastrophensoziologische und -ethnologische, interdisziplinär arbeitende Einrichtung. Ihre Arbeitsbereiche umfassen den gesamten „Katastrophenzyklus“, also die Entstehungs-, Verlaufs- und Bewältigungsbedingungen von Krisen und Katastrophen: von der Risikowahrnehmung, Risikoreduktion und Katastrophenprävention über die Vorbereitung und Warnung bis zum Verhalten in Katastrophen, der Katastrophenbewältigung und dem nachhaltigen Wiederaufbau in Industriestaaten und den sog. "Ländern des Südens".

"Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten"

Die DFG richtet an der Freien Universität einen neuen Sonderforschungsbereich ein, an dem die Berliner Ethnologie mit mehreren Projekten wesentlich beteiligt ist. Ab 1.7. nimmt der SFB 1171 „Affective Societies - Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ für zunächst vier Jahre seine Arbeit auf.

Weitere Schwerpunkte

STS und Umweltethnologie

Die aktuellen Lehr- und Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs „STS und Umweltethnologie“ sind die materiellen und soziopolitischen Bedingungen von Wissenschaft im Globalen Süden, humanitäre Biotechnologien und Mangelernährung, Toxizität, sowie Multispezies Studien mit besonderem Fokus auf Pflanzen und Pflanzenforschung.

Religious Diversity in Transnational Context

This site provides an overview of the various research activities that Hansjörg Dilger has initiated and supervised in the field of “religious diversity in transnational context” at FU Berlin. Much of the current research at the institute is oriented towards the exploration of religious diversity in Eastern African cities, but it is equally concerned with the way religious practice and organization have been affected and transformed by processes of globalization in rural and urban places in other parts of Africa and beyond. The main focus of the ongoing work on religion in this research area is on “new” Muslim and Christian organizations, as well as on the reconfiguration of ritual and “traditional” religious practice (including aspects of religious healing) in an interconnected world.

Christian & Muslim FBOs in Urban Africa

This DFG-funded project explores ethnographically how the recent integration of faith-based initiatives (both formal and informal ones) into development activities is embedded in the wider reconfigurations of the public sphere in sub-Saharan Africa and the global resurgence of religion. To investigate the conjuncture of faith and development, we conduct case studies of transnational Christian and Muslim FBOs in three metropoles: Lagos (Nigeria), Dar es Salaam (Tanzania) and Cape Town (South Africa).

SFB 1171 Affective Societies
BGSMCS
Berlin Southern Theory Lecture