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Prof. Dr. Claudia Liebelt

PD Dr. Claudia Liebelt

Institut für Sozial- und Kulturanthropologie

Universitätsprofessorin für Sozial- und Kulturanthropologie; PI Berlin Graduate School of Muslim Cultures and Societies; Leiterin der Arbeitsstelle "Gender, Körper, Sexualitäten"

Adresse
Landoltweg 9-11
Raum 105
14195 Berlin
Telefon
bitte nur per email kontaktieren

Sprechstunde

Im Wintersemester 2022/23 (17.10.22 - 18.02.23):

Ab 24.10.2022: Montag 14.00 -15.00 Uhr in Präsenz (Raum 105 im Landoltweg 9-11) oder per Webex (Raum https://fu-berlin.webex.com/meet/claudia.liebelt)

Nur nach Anmeldung über die Studentische Hilfskraft Mirjam Oschwald bis spätestens 16 Uhr am Freitag vor dem Termin; email: m.oschwald@fu-berlin.de

Meine Forschungsschwerpunkte sind die Anthropologie des Körpers und der Sinne, Geschlecht und Sexualität, Critical Beauty Studies, Politische Anthropologie und Religionsanthropologie. Ich interessiere mich für Debatten zum neuen Materialismus, Toxizität, Care, Intimität und Postsäkularismus.

Im Zentrum meiner derzeitigen Forschungsinteressen stehen Fragen nach transnationalen Formierungen des Selbst, olfaktorischen Affekten und Embodiment in Zeiten der globalen und digitalen Vernetzung. Regional ist meine Forschung im Nahen Osten und Nordafrika verortet, mit längeren Feldforschungserfahrungen in der Türkei, Israel, Marokko, sowie auf den Philippinen bzw. zur philippinischen Diaspora.

Ich bin Gründungsmitglied und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft "Gender & Sexualitäten | Queere Anthropologie" innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) und Rezensionsredakteurin der Zeitschrift Sociologus – Journal for Social Anthropology. 

Wissenschaftlicher Werdegang

  • seit August 2021: Professur für Sozial- und Kulturanthropologie, FU Berlin, Leitung der Arbeitsstelle „Gender, Körper, Sexualitäten"

  • April 2020-Juli 2021 Heisenberg-Stelle zum Thema "Geschlecht, Körper, Schönheit: Transnationale Formierungen des Selbst" an der Universität Bayreuth
  • Oktober 2019-März 2020: Gastprofessur mit dem Schwerpunkt Gender- und Diversity-Forschung am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin
  • Juni 2019: Habilitation und venia legendi in Sozial- und Kulturanthropologie an der Universität Bayreuth
  • April 2010-Januar 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Akademische Rätin am Lehrstuhl für Sozialanthropologie der Universität Bayreuth
  • 2013-2018: Wissenschaftliche Leitung des DFG-Projektes "Ästhetische Körpermodifikationen und Weiblichkeit in einer globalen Stadt: Kulturen der Schönheit in Istanbul"
  • April-Juli 2017: Vertretung der W3-Professur für Sozialanthropologie, Universität Bayreuth
  • Juli 2009-September 2010 Honorary Research Fellow am Research Institute for Law, Politics & Justice, Keele University (UK)
  • Juli 2007-Juli 2009: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Research Institute for Law, Politics & Justice, Keele University (AHRC Forschungsprojekt 'In the Footsteps of Jesus and the Prophet: Sociality, Caring, and the Religious Imagination in the Filipina Diaspora', PI: Prof. Pnina Werbner)
  • April 2008 Dissertation im Fach Ethnologie (summa cum laude): ‘Caring for the “Holy Land”: Transnational Filipina Care Workers in the Israeli Migration Regime’; Co-tutelle Verfahren unter Betreuung von Prof. Dr. Burkhard Schnepel (Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg) und Prof. Dr. Eyal Ben-Ari (Hebrew University of Jerusalem)
  • 2005-2008: Kollegiatin des Graduiertenzentrums Asien und Afrika im globalen Bezugssystem (GZAA), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 2004-2007: Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung; Auslandsstipendium (Israel) der Minerva-Stiftung (Max Planck Gesellschaft)
  • 1997-2003: Studium an der Universität zu Köln in den Fächern Völkerkunde, Soziologie, Islamwissenschaften und Kunstgeschichte
  • 2002-2003 und 2004/4 SHK bzw. WiMi am Institut für Metereologie, Universität zu Köln, im interdisziplinären BMBF-Projekt „IMPETUS"

Lehrtätigkeit

Winter 2022/23 - Institut für Sozial- und Kulturanthropologie FU Berlin

- BA Themen und Theorien der Sozial - und Kulturanthropologie
- BA Einführung: Reinheit und Verunreinigung: Religionsanthropologische Perspektiven

- MA Lehrforschungsprojekt - Grundlagen
- MA Lehrforschungsprojekt - Auswertung

Prüfungstätigkeit

Ich betreue BA- und MA-Arbeiten sowie Promotionen in den Bereichen Anthropologie des Körpers und der Sinne, Politische Anthropologie, Geschlecht und Sexualität, Critical Beauty Studies und Religionsanthropologie (Islam, Pilgerfahrt, Säkularismus)



Am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie besetze ich den Forschungsschwerpunkt zu „Gender, Körper, Sexualitäten und Gesellschaften des Nahen Ostens und Nordafrikas“ und leite die Arbeitsstelle „Gender, Körper, Sexualitäten".

Derzeit leite ich ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt unter dem Titel " Ästhetische Staatsbürgerschaft: Formierungen des geschlechtlichen Selbst und Imaginationen urbaner Moderne in Chinas Peripherie" (2021–2024; Projektmitarbeiterin: Anne Kukuczka).

Meine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind Scented Entanglements und Schönheit und die Herstellung von Weiblichkeit in der städtischen Türkei.

Zuletzt forschte ich im Rahmen einer Heisenbergstelle zu den Olfaktorien der Hygiene, d.h. zur Bedeutung von Körperhygiene, Geruch und Duftstoffen in Zeiten der Corona-Pandemie in der Türkei und Deutschland. 

Von 2013–2018 leitete ich ein DFG-Projekt über  Ästhetische Körpermodifikationen und Weiblichkeit in einer globalen Stadt: Kulturen der Schönheit in Istanbul (2013-2018), das in einer Habilitation mündete. 

Von 2007–2010 arbeitete ich im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojekt an der Keele University (Großbritannien) zu "Sociality, Caring and the Religious Imagination in the Filipino Diaspora" (Projektleiterin: Prof. Pnina Werbner).