NOHATE-Workshop zu automatisierten Analysen von Nutzerkommentaren

Diskussionsrunde zu methodischen Herausforderungen

Diskussionsrunde zu methodischen Herausforderungen
Bildquelle: Annika Schütz/Weizenbaum-Institut

News vom 09.04.2019

Am Freitag, den 5. April 2019, veranstaltete das NOHATE-Forschungsteam in Kooperation mit dem Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft einen eintägigen Vernetzungsworkshop zu Verfahren und Herausforderungen der automatisierten Analyse von nutzergenerierten Inhalten im Internet. Eingeladen waren Kolleginnen und Kollegen aus der Kommunikationswissenschaft und der Informatik, die sich zurzeit in verschiedensten Forschungsprojekten mit ähnlichen Forschungsfragen beschäftigen wie sie im NOHATE-Verbundprojekt bearbeitet werden. Ziel des Treffens war es, einen Überblick über aktuelle Ansätze und Methoden zu bekommen und zu prüfen, inwieweit sich bestehende Forschungsansätze verbinden lassen.

Der Einladung gefolgt sind Katharina Esau, Marc Ziegele, Dominique Heinbach und Anke Stoll (HHU Düsseldorf), Svenja Boberg und Tim Schatto-Eckrodt (WWU Münster), Wiebke Loosen und Cornelius Puschmann (HBI Hamburg), Chris Biemann (Uni Hamburg), Ines Engelmann und Hanna Marzinkowski (FSU Jena), Teresa Naab und Constanze Küchler (Uni Augsburg), Jakob Jünger (Uni Greifswald), Julian Risch (HPI Potsdam), Liane Reiners (JGU Mainz), Diana Rieger (LMU München), Annett Heft, Pablo Porten-Cheé, Susanne Reinhardt und Tim König (WI Berlin). Zudem haben auch die NOHATE-Projektpartner*innen Alexander Löser, Betty van Aken, Arndt Allhorn and Sebastian Kuehn (Beuth HS Berlin) und Katharina Franko (VICO) teilgenommen.

Gemeinsam wurden Fragen, Probleme und Lösungsansätze der Datenbeschaffung und -aufbereitung, der inhaltsanalytischen Codierung und Annotation, der Datenauswertung und Automatisierung sowie der Datenarchivierung und -nachbereitung diskutiert. Schließlich wurden mögliche Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet und erste Schritte für eine weitere Vernetzung geplant. Angesichts der Fülle an drängenden Fragen im Bereich der Erforschung nutzergenerierter Inhalte, der Heterogenität dieses Untersuchungsgegenstandes und der hohen Komplexität insbesondere automatisierter Verfahren zu dessen Erforschung scheint den Teilnehmer*innen eine stärkere Vernetzung in diesem Bereich nicht nur gewinnbringend, sondern sogar dringend erforderlich. Durch den Vernetzungsworkshop in Berlin konnte der erste Schritt in diese Richtung nun gemacht werden.

Finanziert wurde der Workshop durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Verbundprojekts "NOHATE – Bewältigung von Krisen öffentlicher Kommunikation im Themenfeld Flüchtlinge, Migration, Ausländer" (http://nohate.online).

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