Europeanization goes East

(15510)

TypVorlesung
Dozent/inProf. Dr. Tanja A. Börzel
RaumIhnestr. 21 A
Beginn17.04.2008
Zeit

Do. 8.30-10.00 Uhr

Die Europäisierungsforschung hat nicht bei den “alten” Mitgliedsstaaten Halt gemacht. Mit der Osterweiterung hat sie ein neues Laboratorium erhalten, in dem Konzepte und Erklärungsansätze auf ihre Übertragbarkeit in andere politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Kontexte überprüft werden können. Die Ringvorlesung wird der Frage nachgehen, inwieweit die Wirkung der Europäisierung auf die innerstaatlichen Strukturen der Beitrittsländer sich substantiell unterscheidet von den Effekten, die wir in den „alten“ Mitgliedsstaaten beobachtet haben und wie sich Unterschiede innerhalb und zwischen den Alten und den Neuen erklären lassen. Die Vortragenden kommen sowohl aus der Politikwissenschaft wie aus der politischen Praxis und werden auf der Grundlage ihrer Expertise zentrale Fragen und Probleme der Osterweiterung aus der Perspektive der Europäisierung diskutieren.

Bedingungen für den Scheinerwerb

Teilnahmeschein

Bestehen eines Kurztests („Midterm Exam“), der Anfang Juni stattfinden wird

Leistungsschein

zusätzlich zur Teilnahme (Bestehen des Kurztests): Bestehen der 2-stündigen Abschlussklausur

Literatur zur Einführung in die Thematik der Vorlesung

  • Schimmelfennig, Frank und Ulrich Sedelmeier (Hrsg.) (2005). The Europeanization of Central and Eastern Europe. Ithaca, Cornell University Press.
  • Kutter, Amelie und Vera Trappmann (Hrsg.) (2006). Das Erbe des Beitritts. Europäisierung in Mittel- und Osteuropa. Baden-Baden: Nomos.

Der Vorlesungsplan enthält eine Liste mit der für die jeweiligen Sitzungen relevanten Literatur. Die Pflichtlektüre ist in einem Reader zusammengestellt, der im Copyshop in der Brümmerstraße 40/Ecke Thielallee erhältlich ist.