Springe direkt zu Inhalt

Über Uns

Unser Profil

Die Mitglieder der Arbeitsstelle vertreten das Fachgebiet „regionale Politikanalyse / Schwerpunkt Maghreb, Mashreq und Golf“ in Lehre und Forschung. An der Arbeitstelle werden die politischen und gesellschaftlichen Transformationen in der Region von Mauretanien bis zum Iran erforscht. Ziel ist es, die komplexen Dynamiken, die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Veränderungsprozesse bestimmen, empirisch und theoretisch angemessen zu erfassen.

Konkret fragen wir etwa nach politischen Dynamiken „von unten“ in autoritären Kontexten, den Folgen sozioökonomischer Krisen für staatliches und zivilgesellschaftliches Handeln und nach den Möglichkeiten und Grenzen regionaler und internationaler Kooperation. Der kritische Blick auf das historische Erbe Europas und der konstruktive Dialog zwischen empirischer Regionalforschung und Politik- sowie Wirtschaftswissenschaft sind für uns wichtige Ziele.

Unsere Geschichte

Die Arbeitsstelle Politik im Maghreb,Mashreq und Golf wurde 1980 gegründet, nachdem die Volkswagen-Stiftung mit einer fünfjährigen Startfinanzierung die Einrichtung eines Lehrstuhls für Politik und Zeitgeschichte des Vorderen Orients an der Freien Universität und zugleich die Gründung eines Interdisziplinären Schwerpunktes "Moderner Vorderer Orient" ermöglicht hatte. Prof. Friedemann Büttner leitete die Arbeitsstelle bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004. 2007 wurde Prof. Cilja Harders als neue Leiterin an das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft berufen.

Die Arbeitsstelle verfügt über ausgedehnte nationale und internationale Netzwerke, insbesondere natürlich in die Arabische Welt. Sie hat im Laufe ihres Bestehens eine Vielzahl von Mitarbeiter_innenGastwissenschaftler_innen und Kooperationspartner_innen aus dem In- und Ausland beherbergt.

Unsere Themen

  • Staat und Staatlichkeit: Transformation des Autoritarismus, Nationalismus und Staatsbildung
  • Wandel von Staatlichkeit: neoliberale Reformen, lokale Governance, Politik von unten, Informalität, lokale Institutionen
  • Rolle sozialer Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Akteur_innen: aktuelle Proteste, Interessengruppen, Verbände und privatwirtschaftliches Engagement
  • Regionale Beziehungen: regionale Konflikte und regionale Kooperation, politische Kooperation, intra- und interregionale Integration, Süd-Süd Kooperation (GAFTA; MEFTA, GCC)
  • Euro-Mediterrane Beziehungen: institutionelles Gefüge, politische Dynamiken, wirtschaftliche Implikationen
  • Perspektiven auf das Forschungsverhältnis zwischen dem Westen und dem "Orient": Postkoloniale Theorien, Orientalismus und Entwicklungspolitiken