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Klimakrise: Macht und Demokratie

Conference on "Crisis and Power"

Conference on "Crisis and Power"

Prof. Partzsch bei Konferenz „Power and Crisis in Unsettled Times“ in Porto

News vom 03.06.2024

An der Universidade Lusíada in Porto fand die Konferenz „Power and Crisis in Unsettled Times“ vom 31. Mai bis 01. Juni fand statt. Gemeinsame Veranstalter waren die von der International Political Science Association (IPSA) anerkannten Forschungskommissionen „RC36 – Political Power“ und „RC51 – International Political Economy“. Das zentrale Thema der Konferenz war die Transformation von Macht im Lichte gesellschaftspolitischer Krisen. Prof. Partzsch präsentierte ein Paper mit dem Titel „This is a Crisis, not a Change: The Power of Narratives for Climate Action” zur Bedeutung von Narrativen für politischen Wandel. Sie stellte vor, wie die Verwendung von Krisen-Narrativen, insbesondere die Ausrufung des Klimanotstand durch Städte und Kommunen, politische Autorität legitimiert und entweder zu stärker demokratischen oder autoritären Maßnahmen führt. Dabei hob sie einerseits die Gefahr hervor, die sich daraus ergibt, Wissen als endgültig und unumstritten darzustellen. Andererseits betonte sie, dass Krisen- und Notstandsnarrative aber auch einen disruptiven Moment implizieren, in dem das vorherrschende System kollektiv in Frage gestellt wird. Klimaaktivist:innen können in dieser Situation Macht gewinnen, um demokratische Transformationsprozesse hin zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Programm der Konferenz

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