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Kosmopolitische Kommunikationswissenschaft

Renommierte und Nachwuchswissenschaftler*innen der deutschen Kommunikationswissenschaft setzen sich für eine kosmopolitischere Kommunikationswissenschaft und ihre „tiefe Internationalisierung“ ein.

In einem von der DFG geförderten Netzwerk werden diese Ideen durch ein Mapping der Forschungs- und Lehrlandschaft in der KW in Deutschland, mehrere Workshops und ein Handbuch vorangetrieben. Das Netzwerk hat eine Förderlaufzeit vom Juli 2021 bis Juni 2024.

Sollten Sie sich für eine Mitarbeit im Netzwerk interessieren, können Sie sich gern bei der Koordinatorin des DFG-Netzwerks Carola Richter (carola.richter@fu-berlin.de) melden.

Über das Netzwerk

  • Awais Ahmad (Universität Passau)
  • Ömer Alkin (Universität Erfurt)
  • Stefanie Averbeck-Lietz (Universität Greifswald)
  • Daniel Bellingradt (FAU Erlangen-Nürnberg)
  • Lisa Bolz (CELSA Sorbonne Université)
  • Regina Cazzamatta (Universität Erfurt)
  • Otávio Daros (Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul)
  • Ines Drefs (TU Dortumund)
  • Thomas Eckerl (Universität Passau)
  • Mandy Fox (Universität Passau)
  • Lukas Kick (Universität Passau)
  • David Castro Lotero (Universität Passau)
  • Aynur Sarisakaloglu (TU Ilmenau)
  • Florian Stalph (LMU München)
  • Jeannine Teichert (Universität Paderborn)

Am 13. März 2024 findet eine Pre-Konferenz der DGPuK-Jahrestagung mit dem Thema „Internationalizing German Communication Studies: learning from the world” in Erfurt statt. Diese Konferenz wurde gemeinschaftlich ausgerichtet von der Fachgruppe „Internationale und interkulturelle Kommunikation“ der DGPuK und dem DFG-Netzwerk „Kosmopolitische Kommunikationswissenschaft“, das sich für eine „tiefe Internationalisierung“ unserer Disziplin einsetzt. Die Tagung enthält zwei Rundtischgespräche mit internationalen Experten.

Mehr Informationen dazu sowie die Registrierung finden Sie hier.

Am 16. und 17. November 2023 fand eine Konferenz mit dem Thema „Raus aus der Komfortzone: Herausforderungen der Kommunikationswissenschaft im Zeitalter neuer globaler Realitäten” in Berlin statt. Diese Konferenz wurde gemeinschaftlich ausgerichtet von der Fachgruppe „Internationale und interkulturelle Kommunikation“ der DGPuK und dem DFG-Netzwerk „Kosmopolitische Kommunikationswissenschaft“, das sich für eine „tiefe Internationalisierung“ unserer Disziplin einsetzt. Die Tagung enthielt deshalb mehrere Fenster: 1) Panels mit Konferenzpräsentationen, 2) einen Doktorand:innen-Workshop und 3) öffentliche Podiumsdiskussionen.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Der Beitrag präsentiert und diskutiert die Ergebnisse einer umfassenden Befragung und mehrerer Dokumentenanalysen zu Personal- und Forschungsstrukturen sowie Lehrprogrammen in der deutschen Kommunikationswissenschaft im Hinblick auf deren „tiefe Internationalisierung“ bzw. kosmopolitische Ausrichtung. Darunter verstehen wir eine umfassende Anerkennung und Einbindung globaler Vielfalt in die Wissensproduktion und messen dies entlang der Inhalts- und Raumdimension des Forschungs- und Lehroutputs der Professuren und der mit ihnen verbundenen Stellenstrukturen. Die Befunde zeigen, dass die deutsche Kommunikationswissenschaft einen großen Nachholbedarf hat, was eine kosmopolitische Wissensproduktion angeht. Vor dem Hintergrund der Relevanz globaler Werte, globalen Wissens und Global Governance werden aber auch Potentiale aufgezeigt sowie hochschulpolitische Maßnahmen diskutiert, die eine inhaltliche Internationalisierung der deutschen Kommunikationswissenschaft vorantreiben können.

Den Beitrag finden Sie hier.

Mit dem wissenschaftspolitischen Positionspapier erläutern die Netzwerkmitglieder bereits Defizite und Lösungsansätze in der deutschen Kommunikationswissenschaft (zugleich erschienen in Publizistik 3/2020). Den Beitrag finden Sie hier.

Kontaktperson und Koordinatorin des DFG-Netzwerks ist Prof. Dr. Carola Richter (FU Berlin): carola.richter@fu-berlin.de 

Studentische Mitarbeiterin ist: My Nguyen

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