SCM Top Paper 2025 für Beitrag der Arbeitsstelle Journalistik
Das Journal Studies in Communication and Media (SCM) hat das Extended Paper „Zum Verhältnis von Journalismus und Aktivismus: Boundary work als Navigieren zwischen Komplementarität und Hybridisierung. Eine Fallstudie zu feministischen Akteur:innen in digitalen Öffentlichkeiten“ von Wolfgang Reißmann, Margreth Lünenborg und Miriam Siemon als Top Paper 2025 ausgezeichnet. Das Paper ist im Rahmen des DFG Projekts „Performative Öffentlichkeiten“ entstanden.
News vom 26.01.2026
Der Beitrag untersucht, wie Journalist:innen und Aktivist:innen ihre Rollen und Handlungslogiken an der Schnittstelle von Journalismus und Aktivismus diskursiv begründen und praktisch umsetzen. Auf Basis qualitativ-medienethnografischer Fallstudien analysiert das Paper Grenzarbeiten (boundary work) in digitalen Öffentlichkeiten und zeigt, dass sich normative Selbstbeschreibungen und tatsächliche Praxis nicht immer decken. Besonders deutlich wird, dass Aktivist:innen eher auf die Komplementarität getrennter Tätigkeitsfelder verweisen, während Journalist:innen hybride Formen journalistischen Handelns als legitime und notwendige Entwicklung rechtfertigen.
Das Paper ist hier zugänglich.

