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Neues Projekt zu den Ambivalenzen von Zivilgesellschaften für sozialen Zusammenhalt - gefördert von der Berlin University Alliance

News vom 05.10.2020

Barbara Pfetsch und David Schieferdecker sind Teil des Projekts "Social Cohesion and Civil Society: Interaction Dynamics in Times of Disruption", das im Rahmen der ersten Grand Challenge Initiative der Berlin University Alliance gefördert wird. Das Projekt hat einen Förderumfang von 1,1 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren. Prof. Barbara Pfetsch fungiert als Principal Investigator im Arbeitspaket "Discourses of Cohesion", David Schieferdecker als Co-Principial Investigator im Arbeitspaket "Subjects of Cohesion". Im Projektteam arbeiten Forscher*innen aus Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Linguistik, Psychologie und Politikwissenschaft. Neben Kolleg*innen von der FU arbeiten Forscher*innen der Humboldt-Universität, der Technischen Universität und von verschiedenen außeruniversitären Forschungsinstitutionen (wie dem WZB und der University of Oxford) und zivilgesellschaftlichen Initiativen zusammen.

Das Verbundprojekt untersucht den sozialen Zusammenhalt aus einer Perspektive, die auf zivilgesellschaftliches Engagement und Interaktionen fokussiert. Im Mittelpunkt stehen die Komplexitäten und Ambivalenzen dieses Zusammenhangs und die Bedingungen und Ursachen von sozialer Exklusion. Die Vergabe fand in einem dreistufigen Prozess statt. Zunächst wurden 50 Projekte mit einer Anschubfinanzierung gefördert. In die engere Auswahl schafften es 15 Projekte, von denen nach einer Projektvorstellung und -diskussion am Ende sechs Projekte gefördert werden. Die Berlin University Alliance ist ein Verbund von Freier Universität, Humboldt-Universität, Technischer Universität und Charité, die das langfristige Ziel hat, einen integrierten Forschungsraum in Berlin zu schaffen. Sie wird aus der Exzellenzinitiative des Bundes gefördert.

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