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Beiträge von Lena Masch und Thorsten Faas im neuen Band der Reihe „Wahlen und politische Einstellungen“

Aktueller Band der Reihe „Wahlen und politische Einstellungen"

Aktueller Band der Reihe „Wahlen und politische Einstellungen"

News vom 24.08.2023

Im aktuellen Band „Deutschland und Europa im Umbruch: Einstellungen, Verhalten und Forschungsperspektiven im Kontext der Bundestagswahl 20217 und der Europawahl 2019“ der Reihe Wahlen und politische Einstellungen sind neue Beiträge von Dr. Lena Masch und Prof. Dr. Thorsten Faas erschienen:

Unter dem Titel „Physische Attraktivität und Personalisierung des Wahlverhaltens. Ein Vergleich der Bundestagswahlen von 2002 bis 2017“ widmen sich Lena Masch, Anna Gaßner, Markus Klein und Ulrich Rosar einem klassischen Gegenstand der Wahlforschung, indem sie kontextuelle Einflussfaktoren auf den Zusammenhang zwischen physischer Attraktivität und Wahlverhalten in den Fokus rücken. Es zeigt sich, dass physische Attraktivität als sachfremde Eigenschaft vor allem dann die Wahlentscheidung beeinflusst, wenn die programmatischen Unterschiede zwischen den Parteien gering sind.

Im zweiten Beitrag zu diesem Themenfeld „Physical Appearence and Vote Shares in the Irish European Parliament Elections 2019“ nutzen Lena Masch, Anna Gaßner und Ulrich Rosar für ihre Untersuchungen die Besonderheit, dass sich auf den irischen Stimmzetteln Bilder der Kandidat*innen befinden. So können die Autor*innen unter anderem zeigen, dass die zugeschriebenen Eigenschaften „Wärme“ und „Kompetenz“ positiv mit dem Wahlerfolg der Parteien zusammenhängen – und dass die auf den Bildern wahrgenommene Attraktivität und Fröhlichkeit der Kandidat*innen die Zuschreibung dieser Eigenschaften beeinflusst.

Mit methodischen Herausforderungen der Wahlforschung im Bereich der Datenerhebung setzt sich der Beitrag „Seize the Day (of the Election)! Using Exit Polls in Electoral Research” von Thorsten Faas und Holger Reinermann auseinander: Zu diesen Herausforderungen zählt bei Vor- und Nachwahlbefragungen unter anderem der zeitliche Abstand zur Wahl, bei Laborexperimenten hingegen kann das künstliche „Setting“ zu Verzerrungen führen. Anhand einer eigenen Erhebung zur Bundestagswahl 2017 zeigen die Autoren die Potenziale eines alternativen Instruments auf: so genannter „Exit Polls“, also Befragungen am Wahltag unmittelbar nachdem Bürger*innen das Wahllokal verlassen haben.

Kathrin Ackermann, Heiko Giebler, Martin Elff (Hrsg.): Deutschland und Europa im Umbruch. Einstellungen, Verhalten und Forschungsperspektiven im Kontext der Bundestagswahl 2017 und der Europawahl 2019, in: Wahlen und politische Einstellungen, Wiesbaden: Springer VS, 2023.

Der gesamte Band steht hier zum Download bereit.

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