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Multi-Level Governance

Nach über zwei Jahrzehnten internationaler Klimaverhandlungen ist klar geworden, dass die internationale Ebene - anders als erwartet -  nicht der wichtigste oder gar einzige Antrieb globaler Klimaschutzprozesse ist. Beachtliche klimapolitische Innovationen und Anreize für eine kohlenstoffarme Wirtschaftsweise kommen in vielen Ländern von unten. Subnationale Bundesstaaten, Städte und Kommunen sind weltweit wichtige Motoren des Klimaschutzes geworden. Innovative Politikinitiativen und Governance-Formen wurden auch im Mehrebenenkontext der europäischen Klimapolitik entwickelt. Dabei war in vielen Fällen die Führungsrolle von klima- und umweltpolitischen Vorreitern unter den europäischen Mitgliedstaaten von Bedeutung. Wo auch immer neue Formen der Klima- und Umweltgovernance entstehen - ob initiiert von oben oder unten -, mit hoher Wahrscheinlichkeit treffen sie auf Regulierungen und Maßnahmen, die auf anderen Politikebenen geschaffen wurden. Neue Formen der Klimagovernance betreffen darüber hinaus nicht nur Regierung, Parlament und Verwaltung, sondern auch private Akteure. Strukturen, Prozesse und Wirkungen der Umwelt- und Klimapolitik werden deshalb am FFU im Licht der Multi-level Governance Forschung untersucht.

Das transdisziplinäre Verbundprojekt EnAHRgie zielt darauf ab, einen praktikablen Verfahrensansatz zu entwickeln, um ein breites Spektrum unterschiedlicher Akteure für die Gestaltung einer lokalen Energiewende auf Kreisebene zu gewinnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Reduzierung und Überwindung von Landnutzungskonflikten. 

Laufzeit: 01.03.2015 - 28.02.2019

The project explores how and to what extent international public administrations (IPAs) interact with political and non-political actors of various levels during and in-between major international conferences.

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The Indo-German Expert Group is an interdisciplinary working group of renowned experts from leading research institutions / political think tanks in India and Germany. It was set up in 2013 to enhance collaborative learning, contribute to informed decision-making in both countries and feed into the international debate on a green and inclusive economy. 

Laufzeit: seit November 2013

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Das Forschungszentrum für Umweltpolitik ist mit einem umfangreichen Teilprojekt an der Bildung einer „Forschungsplattform Entsorgungsoptionen  für radioaktive Reststoffe: Interdisziplinäre Analyse und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen“ beteiligt.

Laufzeit: 01.01.2013 - 31.12.2017

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The research network aims at improved understanding of multi-level climate governance in India and the European Union. It will analyze the interplay between the innovation capacity of local levels through to (supra)national levels of climate change and variability governance. 

Laufzeit: 21.05.2012 - 31.12.2016

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In bilateralen Forschungsworkshops untersuchen wir in international vergleichender Perspektive die Frage, ob und wie Bundesstaaten bzw. Bundesländer als Experimentierlabore der Klima-Governance in den Bereichen Förderung der erneuerbaren Energien, der Energieeinsparung und der Klimaschutz-Planung dienen können.

Laufzeit: 13.10.2011 - 31.03.2012

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The Helmholtz Alliance ENERGY-TRANS places the connections between and among energy technologies, planning procedures and consumer behavior in the focus of the research interests and investigations. Research projects include the interaction of energy supply, energy distribution and energy storage on the one hand and institutional governance and consumer behavior on the other hand. The results are expected to provide policy-oriented knowledge for an efficient and socially acceptable design of a sustainable energy system.

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.08.2016

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Das Forschungsprojekt untersucht, wie die Regierungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz bestehende Klimaschutzpolitiken horizontal zwischen Politikfeldern und vertikal zwischen Handlungsebenen integrieren. Wie haben sich Klimaschutzstrategien über die Zeit entwickelt, welche Erfahrungen wurden berücksichtigt und wie hat sich die Implementation verändert? Welche Überschneidungen gibt es mit anderen Strategieprozessen, zum Beispiel zur Nachhaltigen Entwicklung? Wie werden Erfahrungen aus älteren Strategien in neueren zur Klimaanpassung berücksichtigt?

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.08.2013

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt das Konsortium von Adelphi Consult und FFU Berlin  die Bestrebungen der Bundesregierung, eine internationale Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) zu gründen.

Laufzeit: 01.02.2008 - 28.02.2009

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Das Projekt soll dazu beitragen, das Verhältnis und die Interaktionen zwischen der europäischen Umweltpolitik und dem Wettbewerb im europäischen Binnenmarkt besser zu verstehen.

Laufzeit: 01.12.2007 - 30.06.2010

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Das Pilotvorhaben "Umweltpolitik und Förderung von Strategieprozessen für nachhaltige Entwicklung (Rioplus)" hatte zum Ziel, für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Beratungskonzepte bezüglich der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien zu erstellen und zur Verfügung zu stellen.

Laufzeit: 15.12.2003 - 31.05.2004

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Das Forschungsprojekt untersuchte Fälle von nationalstaatlichen Vorreiterpolitiken im Bereich Klimaschutz.

Laufzeit: 01.02.2003 - 31.01.2005

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Untersucht wurden in diesem Projekt Ausbreitungsprofile umweltpolitischer Innovationen. Das Diffusionskonzept wurde als Mittel zur Analyse derartiger globaler Ausbreitungsprozesse politischer Innovationen herangezogen und weiterentwickelt.

Laufzeit: 01.09.1999 - 23.06.2002

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Die Europäische Union (EU) ist ein multi-dimensionaler, sich konstant wandelnder Akteur in der Global Governance. Abhängig von den jeweiligen Policy-Bereichen verfügt die EU über unterschiedliche Akteursqualität (Actorness) und Einfluss. Dabei entwickelt die EU sich durch ihre verschiedenen Governance Arrangements in den verschiedenen Politikfeldern stetig weiter. In manchen Governance-Strukturen spricht sie bereits mit einer Stimme, wie dies beispielsweise der Fall bei Handelsbeziehungen, Datenschutz oder auch Regulationen zu e-Kommunikation ist. In anderen Situationen hingegen nimmt die EU lediglich als intern fragmentierter Block an Dialogen der Globalen Governance teil, wie dies beispielweise bis vor kurzem noch im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik der Fall war.

Vor diesem Hintergrund hat das TRIGGER Projekt das Ziel, EU-Institutionen notwendiges Wissen und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, mit denen die Akteursqualität, Effektivität und der Einfluss in Globaler Governance verstärkt und verbessert werden kann.

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