Dr. Dominique Miething

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FU Berlin

Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft

Arbeitsschwerpunkt Politikdidaktik und Politische Bildung

Lehrkraft für besondere Aufgaben

Adresse
Ihnestr. 22
Raum 207
14195 Berlin

Sprechstunde

Während der Vorlesungszeit (Anmeldung bitte über den Aushang an meiner Bürotür):

Donnerstags, 10-11 Uhr


Anerkennung von Studienleistungen

Bitte informieren Sie sich vorab über das Prozedere und bringen Sie die für Sie relevanten Formulare vorausgefüllt mit in die Sprechstunde.
Leitfaden und Formulare können unter folgenden Links heruntergeladen werden:

Politikwissenschaft für das Lehramt: Bachelor (BA) | Master (M.Ed.)

Dominique Miething ist seit Oktober 2018 Lehrkraft für besondere Aufgaben. Zuvor war er zwei Jahre als Gastdozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft angestellt und hat von Oktober 2017 bis September 2018 die Professur für "Politikdidaktik und politische Bildung" vertreten.

Im Juli 2016 hat er seine Promotion als Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung abgeschlossen. Im Rahmen seiner Dissertation hat Dominique Miething die transnationale Rezeption des Philosophen Friedrich Nietzsche im Anarchismus erforscht.

Nach Abschluss seines Lehramtsstudiums im Jahr 2012 hat er als Museumspädagoge im Jüdischen Museum Berlin Führungen und Workshops für Schulklassen und Erwachsene zu den Themen "Aufbruch in die Moderne: Vom Kaiserreich in die Weimarer Republik" und "Zwischen Anpassung und Selbstbestimmung: Identitätsentwürfe jüdischer Deutscher im 19. Jahrhundert" durchgeführt.

Vor seiner Rückkehr an die Universität hat Dominique Miething im Deutschen Historischen Museum an der inklusiv gestalteten Sonderausstellung "Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart" (14. Oktober 2016 bis 14. Mai 2017) mitgearbeitet und das pädagogische Programm zu den Ausstellungen "Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland" (21. Mai bis 16. Oktober 2016) sowie "Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute" (20. April bis 31. Juli 2016) mitbetreut.

Frauenemanzipation und Kriegsgegnerschaft in der Geschichte des politischen Denkens
(Proseminar/Methoden wissenschaftlichen Arbeitens) (Wintersemester 2019/20)

Seit dem 19. Jahrhundert haben sich Frauen – „die Hälfte der Menschheit“ (Mary Wollstonecraft, 1792; Flora Tristan, 1844; Olga Misař, 1928) – für den Frieden engagiert. Durch eigene Organisationen, Publikationen und Aktionen stritten sie ebengleich für ihre Emanzipation aus dem Patriarchat und für eine gerechte Gesellschaft. Während des Ersten Weltkriegs schließlich hielten die Teilnehmerinnen des ersten Internationalen Frauenkongresses in Den Haag (28. April bis 1. Mai 1915) die enge Beziehung zwischen feministischen und pazifistischen Ideen fest, als sie in ihren Beschlüssen zu den „Grundsätzen für einen dauernden Frieden“ erklärten:

„Da der zusammenwirkende Einfluss der Frauen aller Länder einer der stärksten Faktoren zur Vermeidung des Krieges ist, und da Frauen nur dann volle Verantwortung und wirksamen Einfluss ausüben können, wenn sie die gleichen politischen Rechte wie die Männer haben, fordern wir politische Gleichberechtigung der Frauen.“

Die rechtliche Gleichstellung mit den Männern in einigen westlichen Ländern erfolgte erst nach Kriegsende. Mitnichten bedeutete dies jedoch das Ende aller Kriege oder die vollständige Gleichberechtigung der Geschlechter. Das Seminar führt ein in die politische Ideengeschichte der Frauenemanzipation („Deklaration der Rechte der Frau und Bürgerin“, 1791; „Declaration of Sentiments“, Seneca Falls, 1848) und thematisiert die ideologische Heterogenität und die jeweiligen Betätigungsfelder unterschiedlicher Akteurinnen gegen den Krieg, darunter Bertha von Suttner, Jane Addams, Olive Schreiner, Anita Augspurg, Lida Gustava Heymann, Helene Stöcker, Rosa Luxemburg, Olga Misař, Martha Steinitz, Käthe Kollwitz, Emma Goldman, Clara Wichmann, Helena M. Swanwick, Ethel Snowden, Chrystal Macmillan und weitere. Ihre jeweiligen Friedenskonzepte stehen im Mittelpunkt. Bei der gemeinsamen Lektüre der Texte befassen wir uns stets mit den ausdrücklichen und den stillen Konstruktionen von Geschlechterbildern sowie den jeweiligen historischen Kontexten.

Ideologietheorie und politische Bildung
(Hauptseminar) (Sommersemester 2019)

Seit seiner Prägung durch Antoine Destutt de Tracy im Jahr 1792, drei Jahre nach der Französischen Revolution, ist der Begriff "Ideologie" eine untrennbar mit dem Politischen verbundene Kategorie geworden. Folgerichtig kreisten intensive Diskussionen der jungen Politikdidaktik in den 1960/70er Jahren um einen angemessenen Umgang mit Ideologien in politischen Bildungsprozessen. Warum jedoch, so könnte aus heutiger Sicht gefragt werden, ist "Ideologiekritik" letztlich nicht zu einem zentralen politikdidaktischen Prinzip geworden, ähnlich etwa dem der "Problemorientierung" oder der "Exemplarität"? Eher noch scheint nach Ende des Ost-West-Konflikts eine Gegenbewegung eingetreten zu sein: wir haben es mit einer kuriosen Abwesenheit der Kategorie in der fachdidaktischen Diskussion zu tun. Das Seminar nimmt diese Situation zum Anlass, um die Relevanz des Ideologischen für die politische Bildung wiederzuentdecken. Wir wollen gemeinsam verschiedene Ideologiebegriffe kennenlernen und sie auf ihre jeweilige Eignung hin für die Planung von Politikunterricht prüfen. Die grundlegenden Fragen des Seminars lauten: Was sind Ideologien? Wie wirken politische Orientierungen von Schüler*innen auf ihre Urteilsbildung und wie wirken eigene ideologische Einstellungen von (angehenden) Lehrer*in auf das, was politische Bildung erreichen soll? Wie könnte Ideologiekritik heute in der politischen Bildung funktionieren?

Rechtspopulismus und Rechtsextremismus als Herausforderung für die politische Bildung
(Hauptseminar) (Sommersemester 2019)

Die von der Leipziger Autoritarismus-Studie 2018 nachgewiesenen Zustimmungswerte zu rechtsex-remen Einstellungen stellen alle in der politischen Bildung Tätigen vor die Schwierigkeit, ihre eigentlichen Aufgaben wahrzunehmen: das Politische für alle verständlich zu machen, die Selbstfindung eigener politischer Interessen zu ermöglichen und schließlich für diese auf demokratischem Wege und orientiert an den Menschenrechten einzutreten. Um dieser Herausforderung angemessen zu begegnen, befasst sich das Seminar mit folgenden Fragen: Was unterscheidet den „Rechtspopulismus“ vom Rechtsextremismus? Worin besteht die Anziehungskraft rechter Einstellungen für Jugendliche und Erwachsene? Was sind die geistesgeschichtlichen Ursprünge der „Neuen Rechten“ und woran erkenne ich ihre heutigen ideologischen Erschei-nungsformen? Worin liegen die Möglichkeiten und Probleme von Unterrichtsmaterial zu diesem Themenbereich? Welche Argumentationsstrategien können in der Schule und in der politischen Bildung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus helfen und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?

Theoretische Grundlagen und aktuelle Forschungsfragen der Politikdidaktik
(Hauptseminar) (Sommersemester 2018 ff.)

"[Aller politischer Unterricht] müßte [...] in Soziologie sich verwandeln, also über das gesellschaftliche Kräftespiel belehren, das hinter der Oberfläche der politischen Formen seinen Ort hat." Mit diesem Aufruf beendete Theodor W. Adorno seinen berühmt gewordenen Radiovortrag "Erziehung nach Auschwitz" (1966), der auch deshalb seine Aktualität aufbewahrt hat, weil er den für die politische Bildung wichtigen Begriff der Autonomie ethisch präzisiert, nämlich als "Kraft zur Reflexion, zur Selbstbestimmung, zum Nicht-Mitmachen." Dieser Vortrag ist einer jener Grundlagentexte, um die der erste Teil des Seminars kreist, in dem wir uns der auszugsartigen Lektüre ausgewählter Klassiker der politischen Bildung widmen. Im zweiten Teil befassen wir uns mit aktuellen Themen der politischen Bildung, z.B. Inklusion, Einsatz videographierter Unterrichtssequenzen zur Förderung der Urteilsbildungskompetenz bei Lehrkräften, kritische politische Bildung, Frieden als Zielkategorie, die Geschichtsschreibung der eigenen Wissenschaftsdisziplin.

Einführung in die politische Bildung und Politikdidaktik
(Vorlesung) (Wintersemester 2017/18)

Die Vorlesung vermittelt Grundprinzipien der politischen Bildung und lädt die Teilnehmer*innen zur Reflexion darüber ein, was politische Bildung sein sollte (normativ) und ist (deskriptiv). Dazu gehört ebenfalls eine einführende Befassung mit jener wissenschaftlichen Disziplin, die sich mit politischen Lehr- und Lernprozessen auseinandersetzt: die Politikdidaktik.

Der Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf der Vorstellung von aktuellen und klassischen Themenfeldern der politischen Bildung: Inklusion, Demokratie- und Friedensbildung, politische Bildung in der Grundschule, Soziale Arbeit, ökonomische Bildung zwischen Affirmation und Emanzipation, Gedenkstättenpädagogik, historisch-politische Bildung mit Geflüchteten, Genderreflexivität, Rassismuskritik und postkoloniale Sensibilität, Antisemitismusprävention, außerschulische Lernorte im Politikunterricht. Diese und weitere Themen werden von eingeladenen Expert*innen aus der Praxis präsentiert und mit den Teilnehmer*innen der Vorlesung diskutiert.

Demokratietheorien in der politischen Bildung
(Hauptseminar) (Sommersemester 2017 ff.)

„Demokratiebildung“ ist eine zentrale Aufgabe der Politischen Bildung in der Schule. Was Lehrer*innen und Schüler*innen unter „Demokratie“ verstehen und welche Konsequenzen sie daraus für ihre (zukünftige) Rolle als Bürgerinnen und Bürger („les citoyens“) ziehen, wird damit notwendigerweise zum Gegenstand des Politikunterrichts. Vor allem in der Oberstufe findet schließlich eine explizite Auseinandersetzung mit Demokratietheorien statt. Um die Einbettung entsprechender Theorien in die spätere Unterrichtsplanung zu erleichtern, befassen wir uns im Seminar mit der Lektüre und erproben die exemplarische Vermittlung „klassischer“ Texte aus der politischen Ideengeschichte, die u.a. der folgende, zur Anschaffung empfohlene Band enthält: Peter Massing, Gotthart Breit, Hubertus Buchstein. „Demokratietheorien. Von der Antike bis zur Gegenwart.“ 8. Auflage. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag, 2012. Erhältlich bei der Landeszentrale für politische Bildung, Berlin.

Einführung in die politische Bildung und Politikdidaktik
(Proseminar) (Wintersemester 2016/17 ff.)

Das Seminar beschäftigt sich mit Grundfragen der Politikdidaktik und legt seinen Schwerpunkt auf die ersten Schritte der Planung von Politikunterricht in der Schule. Thematisiert werden die Bedeutung des Politikbegriffs für den Politikunterricht, Analysemodelle für politische Probleme, das Modell der Politikkompetenz und seine Kompetenzdimensionen, politikdidaktische Prinzipien und Methoden. Außerdem befassen wir uns mit Inklusion sowie historischem Lernen als notwendige Dimensionen politischer Bildung. Der Besuch zweier außerschulischer Lernorte rundet das Seminar ab.

Praxissemester "Politische Bildung"
(Praktikum) (Wintersemester 2016/17 ff.)

Sie nehmen am Praxissemester an einer Berliner Schule teil, erproben Ihre während des Studiums erworbenen politikdidaktischen Kenntnisse bei der selbstständigen Planung und Durchführung von Unterricht und reflektieren nach einem Unterrichtsbesuch gemeinsam mit einer betreuenden Dozentin oder einem betreuenden Dozenten die von Ihnen gezeigte Stunde im Fach "Politische Bildung".

Die Erforschung des Antisemitismus. Geschichte, Theorie, Perspektiven
(Proseminar) (Sommersemester 2016)

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg reflektierte der Philosoph Constantin Brunner (1862-1937) über die „Antisemitenfrage“ und richtete die Aufmerksamkeit seines Lesepublikums auf den politisch organisierten Hass auf Juden und Jüdinnen, der durch deren jüngst errungene, aber fragile bürgerliche Emanzipation in Deutschland nicht überwunden ward. In seinem Buch „Der Judenhass und die Juden“ (1918) thematisierte Brunner zwei bis heute relevante Aspekte für die Erforschung des Antisemitismus: die Ursachen der Judenfeindschaft sind in den Fantasien ihrer Trägerinnen und Träger zu suchen und von ihrem Welterklärungsmuster geht eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft aus.
Das Seminar führt in das Thema ein, indem wir uns zuerst einen (ideen-)geschichtlichen Überblick zu den Ursprüngen der Judenfeindschaft verschaffen. Der darauffolgende Teil bildet den inhaltlichen Schwerpunkt. Wir befassen uns mit ausgewählten Texten und Theorien aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, die einen jeweiligen Beitrag zur Erforschung des Antisemitismus leisten. Dadurch sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars ein möglichst differenziertes Verständnis von den Komponenten der Judenfeindschaft gewinnen. Zu diesen Komponenten gehören vor allem langwährende Vorurteile, Verschwörungstheorien, die Konstruktion von Feind- und Selbstbildern, ein manichäisches Weltbild, religiöse Superioritätsansprüche, der Sündenbockmechanismus, die Paranoia, Rassismus und Xenophobie sowie die personifizierende Reduktion ganzer sozio-ökonomischer Systeme auf eine Menschengruppe. Während des Seminars werden wir, wo immer möglich, auf aktuelle Forschungsperspektiven eingehen.

Theorien des Pazifismus
(Proseminar) (Sommersemester 2015)

"Krieg ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem andern schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem andern auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht." (Karl Kraus, "Nachts", Aphorismen 1915)

Anlässlich des vor einhundert Jahren ausgebrochenen Ersten Weltkriegs ist das 2014 begangene "Erinnerungsjahr" noch frisch im Gedächtnis. Dabei blieb der Widerstand gegen Militär und Krieg weitgehend unerwähnt, ebenso sehr wie die dafür relevante Ideengeschichte. An diesem Punkt setzt das Seminar an und behandelt ideengeschichtliche Schlüsseltexte des Pazifismus. Es sollen zentrale Themen der Friedensbewegung aufgegriffen werden: Emanzipation, Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit, Kosmopolitik, Kriegsdienstverweigerung, Kritik an Autorität, Menschenrechte. Klassische Abhandlungen wie Immanuel Kants "Zum ewigen Frieden" (1795) stehen am Anfang, gefolgt von grundlegenden Schriften zum zivilen Ungehorsam aus dem 19. Jahrhundert. Darauf aufbauend wird der Begriff vom "gerechten Krieg" in verschiedenen religiösen, liberalen und sozialistischen Traditionen kritisch untersucht.

Einführung in die politische Philosophie des Anarchismus
(Proseminar) (Wintersemester 2012/13)

Die Angst vor der Idee der Anarchie – Abwesenheit von Herrschaft – bewegte Thomas Hobbes dazu, seinen „Leviathan“, den abstrakten Gründungsmythos des modernen Staats, zu verfassen. In der Politikwissenschaft und der politischen Bildung hat sich diese Begründung als überaus wirkmächtige „legalistische Fiktion“ (April Carter) erwiesen. Zu beider Vorteil ist das Narrativ des Gesellschaftsvertrages rasch erzählt und vordergründig plausibel – wer möchte schon in einem Zustand permanenter Unsicherheit leben? Anarchistinnen und Anarchisten haben eine andere Sicht auf den Gesellschaftsvertrag entwickelt. Eine repräsentative Regierung, den Staat sowie das dazugehörige Gewaltmonopol weisen sie in ihrer Philosophie zurück. Stattdessen setzen sie auf politische und ökonomische Selbstorganisation zur Verwirklichung von Freiheit, Gerechtigkeit und Glück für jede*n Einzelne*n. Wie aktuell der Anarchismus ist, zeigt sich in der Tatsache, dass er inzwischen als die treibende Kraft hinter den Organisationsprinzipien der sozialen Bewegungen des 21. Jahrhunderts anerkannt ist. Auch die universitäre Auseinandersetzung mit dem Anarchismus erfährt inzwischen einen Aufschwung. Ein Symposium an der renommierten New School for Social Research in New York City rief im Jahr 2011 sogar schon einen “Anarchist Turn” aus. In diesem Zusammenhang möchte das Seminar gemeinsam mit seinen Teilnehmer*innen die politische Philosophie des Anarchismus ideengeschichtlich besichtigen und gegenwärtige Erscheinungsformen in Theorie und Praxis diskutieren.

  • Politische Ideengeschichte und Theorie (Schwerpunkt: Ideengeschichte des Anarchismus; Ideengeschichte der Gewaltfreiheit; Ideologietheorie und Ideologiekritik)
  • Friedensbildung und -geschichte
  • Außerschulische politische Bildung und Lernorte
  • Erforschung und Prävention von Antisemitismus und Autoritarismus
Monographie

Anarchistische Deutungen der Philosophie Friedrich Nietzsches. Deutschland, Großbritannien, USA. 1890-1947 (Baden-Baden: Nomos, 2016). - [Rezensionen]

Cover


Aufsätze für Sammelbände und Zeitschriften

"Mahatma Gandhi's message for us in the 21st century" (mit Christian Bartolf). Social Action. A Quarterly Review of Social Trends (New Delhi), Vol. 69, No. 4 (October-December 2019): 398-405.

"Mahatma Gandhi's ideas for the world. Satyagraha, sarvodaya are core concepts of Gandhi's political philosophy" (mit Christian Bartolf). The Week (Kochi, Kerala, India), June 22, 2019.

"Gustav Landauer and the Revolutionary Principle of Non-Violent Non-Cooperation" (mit Christian Bartolf). In: The German Revolution and Political Theory, hg. v. James Muldoon / Gard Keets (London: Palgrave Macmillan, 2019): 215-235.

"Anarchist Engagements with Nietzsche's 'Will to Power'." In: Kulturrebellen. Studien zur anarchistischen Moderne, hg. v. Christine Magerski / David Roberts (Wiesbaden: Springer VS, 2019): 63-80.

"'A Feminist Disciple of Nietzsche.' The Case of Dora Marsden’s Unstable Anarchism." Anarchist Studies, Vol. 25, No. 2 (2017): 46-74.

"Exhibitions on Nonviolent Resistance: A New Medium for Peace Education." (mit Christian Bartolf). In: Nonviolence as a Way of Life: History, Theory, and Practice (Two Volumes), hg. Predrag Cicovacki / Kendy Hess (Delhi: Motilal Banarsidass Publishers, 2017): Vol. II, 514-532.

"Overcoming the Preachers of Death: Gustav Landauer’s Reading of Friedrich Nietzsche." Intellectual History Review, Vol. 26, No. 2 (2016): 285-304.

Handbuchartikel

"Ideologiekritik." In: Wörterbuch des Politikunterrichts. Didaktische Grundlagen, hg. v. Sabine Achour / Peter Massing / Christian Meyer-Heidemann / Matthias Busch (Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag, Erscheinungsdatum noch unbekannt).

"Anarchismus." In: Handbuch Politische Ideengeschichte, hg. v. Samuel Salzborn (Stuttgart: J.B. Metzler, 2018): 196-207.

"Pjotr Alexejewitsch Kropotkin (1842-1921)." In: Staatsdenken. Zum Stand der Staatstheorie heute, hg. v. Rüdiger Voigt (Baden-Baden: Nomos, 2016): 403-409.

Lehrmaterial für die politische Bildung

"Demokratie und Autokratie." (mit Myoung-Le Seo) WOCHENSCHAU, 69. Jg., Nr. 5. Sek. II (September/Oktober 2018). 32 Seiten.

Rezensionen

"Philipp Mattern, Timo Pongrac, Tilman Vogt, Dennis Wutzke (Hg.): Abschied vom
Unzeitgemäßen? Politische Ideengeschichte im Widerstreit. Festschrift für Klaus Roth
.
Marburg: Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler 2019." In: Das Argument. Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften, 333 (2019): 460-462.

"Daniel Loick: Anarchismus zur Einführung (Junius: Hamburg, 2017)." In: Anarchist Studies, Vol. 27, No. 1 (2019): 123-125.

"Antisemitism in the anarchist tradition." In: Anarchist Studies, Vol. 26, No. 1 (2018): 105-108.

"Karl Albrecht Schachtschneider. Souveränität. Grundlegung einer freiheitlichen Souveränitätslehre. Ein Beitrag zum deutschen Staats- und Völkerrecht. Berlin: Duncker & Humblot 2015." (mit Klaus Roth) In: Politische Vierteljahresschrift, 58. Jg, Heft 2 (2017): 334-336.

Poster

"Politische Bildung als Beitrag zur Kultur des Friedens." Präsentiert auf dem Fachbereichstag des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin, 16. Mai 2019.

Ausstellungen

Ideengeschichte der Gewaltfreiheit, mit Christian Bartolf (Wikipedia / offizielle Internetpräsenz)
Eine Ausstellungsreihe im Anti-Kriegs-Museum (Berlin-Wedding):

Lehrkräfte und Multiplikator*innen der historischen, kulturellen und politischen Bildung können CD-ROMs der Ausstellungstafeln samt Begleitmaterial von dem für Bildung gemeinnützigen Gandhi-Informations-Zentrum e.V. beziehen.

Vorträge 30. November 2019:

The No More War Movement and the Anti-Conscription Manifesto (mit Christian Bartolf).
Beyond Remembrance: Pacifism in the Aftermath of War 1919. - [Programm]
Friends House, London (United Kingdom).

22. November 2019:

Should we bulldoze the business school? Ideologie und Kritik in der Ökonomie, Politik und Wissenschaft.
Political Economy Forum: "Auf der Suche nach der »ideologiefreien« Lehre?"
Institute for Political Economy (IPE) Berlin, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin.

4. Juli 2019:

»Seid entschlossen, keine Knechte mehr zu sein, und ihr seid frei« -- Warum die politische Bildung auf die politische Ideengeschichte angewiesen ist.
Vortragsreihe der Fachschaftsinitiative des Otto-Suhr-Instituts (FSI*OSI):
Politische Ideengeschichte im Widerstreit.
Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin.

8. Juni 2019:

Gustav Landauer and the Revolutionary Principle of Non-violent Non-cooperation (mit Christian Bartolf).
A Man for our Times? Gustav Landauer (1870-1919), Philosopher and Revolutionary
École normale supérieure de Lyon (France).

13. September 2018:

Anarchist Engagements with Nietzsche's Will to Power.
5th International Conference, Anarchist Studies Network. Thema: Decolonise!
Loughborough University (Großbritannien).

12. September 2018:
Kropotkin’s "Mutual Aid" as Trigger and Trope of Anti-Colonial Resistance.
5th International Conference, Anarchist Studies Network. Thema: Decolonise!
Loughborough University (United Kingdom).

12. Mai 2018:
Was wir von unseren Vorläufern lernen könnten: Thoreau, Tolstoi, Gandhi, King -- Anregungen aus der Ideengeschichte des gewaltfreien Widerstands für die politische Bildung (mit Christian Bartolf).
Fachschaftstagung Philosophie der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Cusanuswerks, 10-13.5.2018, Berlin.

29. November 2017:

»Dass Sie gerade Nietzsche mit Vorliebe zu citieren belieben, ist mir als Anarchist unverständlich!« Über die Auseinandersetzung mit Nietzsches Philosophie im Anarchismus.
Nietzsche-Dokumentationszentrum, Naumburg/Saale.

12. August 2017:
Aesthetic Introspection against Authority: Nietzsche's Will to Power.
MSA 19: "Modernism Today". Jahrestagung der Modernist Studies Association.
Beurs van Berlage, Amsterdam.

19. Mai 2017:
»Unser Wille zur Macht werde Protest gegen alle Formen der Unterdrückung ...« Zur Rezeption von Friedrich Nietzsche im Anarchismus.
Bibliothek der Freien. Haus der Demokratie und Menschenrechte, Berlin.

17. Mai 2017: »Morality has no terrors for her who has risen beyond good and evil.« Über die nietzscheanische Kulturkritik im anarchistischen Feminismus.
Internationales Berliner Nietzsche-Colloquium, Technische Universität Berlin.

14. September 2016:
»A Feminist Disciple of Nietzsche.« The Case of Dora Marsden’s Unstable Anarchism.
4th International Conference, Anarchist Studies Network. Thema: Anarcha-Feminism.
Loughborough University (United Kingdom).

3. September 2014:
Overcoming the Preachers of Death: Gustav Landauer’s Reading of Friedrich Nietzsche.
3rd International Conference, Anarchist Studies Network. Thema: Anarchism and the History of Ideas.
Loughborough University (United Kingdom).

OSA Politikwissenschaft für das Lehramt