Über das Institut

Kurzporträt

Der internationale, vor allem europäische, Gesellschaftsvergleich und die Analyse von Globalisierungs- und Europäisierungsprozessen bilden den inhaltlichen Kern des Instituts für Soziologie.

Wir bieten einen auf Deutsch und Englisch studierbaren Masterstudiengang „Soziologie – Europäische Gesellschaften“ an. Die Vorlesungen und die meisten Seminare werden auf Englisch unterrichtet, einige Seminare werden auf Deutsch angeboten. Dieser forschungsorientierte Studiengang legt einen Schwerpunkt auf die quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung und profitiert von der Zusammenarbeit mit den Regionalinstituten Osteuropa, Lateinamerika und dem John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität einerseits und dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) sowie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) andererseits.

Angehörige des Instituts sind u.a. am Exzellenzcluster „Contestations of the Liberal Script. Weltweite Herausforderungen für liberale Demokratie und Marktwirtschaft als Ordnungsmodell“, am „Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung“, an der DFG-Forschergruppe „Europäische Vergesellschaftungsprozesse“, am Sonderforschungsbereich (SFB) „Affective Societies – Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten”, am Sozio-ökonomischen Panel (SOEP), am Nationalen Bildungspanel (NEPS) als auch an mehreren Graduiertenschulen beteiligt.

Institutsrat

Professor*innen: Katharina Bluhm, Swen Hutter, Jürgen Gerhards (Vorsitzender), Christian von Scheve

Vertreter des Mittelbaus: Daniel Drewski

Studentische Vertreterin: Ines Schäfer

Vertreterin der Sonstigen Mitarbeiter: Saskia Fischer

Geschichte

Eine historische Darstellung des Institutes bietet ein Artikel von Heiner Ganßmann. Als Student, wissenschaftlicher Mitarbeiter und später Professor hat er die Entwicklungen des Institutes in der Zeit von 1963 bis 2009 miterlebt und das Institut entsprechend auch mitgestaltet.

Heiner Ganßmann (2013): Ein umgedrehtes U – Soziologie an der Freien Universität Berlin, in: Gesellschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. V&R Unipress, S. 265-278.

Helmut Asche (2018): Die Entwicklungssoziologie an der FU Berlin. Eine Spurensuche unter besonderer Berücksichtigung der Schwellenländerforschung.

Habilitationen

Der Erfolg von Universitätsinstituten kann sich in unterschiedlichen Dimensionen manifestieren. Eine relevante Dimension ist sicherlich, ob und in welchem Maße es einem Institut gelingt, akademischen Nachwuchs auszubilden und erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt zu platzieren. Das Institut für Soziologie verfügt über keine empirischen Informationen über alle Absolventen und deren Karrierewege. Wir wissen aber, welche Personen am Institut für Soziologie habilitiert haben und dann später zu HochschullehrerInnen geworden sind.

Die vorliegende Tabelle listet die Personen auf, die im Fach Soziologie an der FU, zum Teil in Kooperation mit anderen Berliner Instituten (Max-Planck-Institut, Wissenschaftszentrum Berlin u.a.) habilitiert und eine Hochschullehrerposition erreicht haben. Die Liste ist, insbesondere was die früheren Jahre anbelangt, sicherlich noch nicht vollständig. Seit Einführung der Juniorprofessur sind Berufungen auch ohne Habilitation möglich geworden. Für die letzten Jahre enthält die Liste auch Personen, die wissenschaftliche MitarbeiterInnen am Institut waren und dann auf eine Juniorprofessur berufen wurden.

Man sieht: Das Institut für Soziologie war bis dato sehr erfolgreich in der Ausbildung und Platzierung des akademischen Nachwuchses.

Soziologie - Euiropäische Gesellschaften