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Förderverein IfPuK

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Der Förderverein IfPuK hat das Ziel, das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft ideell und materiell zu unterstützen. Durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Institut, Förderverein und dem Alumni-Netzwerk möchten wir die Bekanntheit und Sichtbarkeit des Instituts stärken. Auch der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis steht im Fokus der Vereinsarbeit. 

Der Verein stiftet alljährlich die zur Abschlussfeier verliehenen Preise für die beste Masterarbeit und die besten Bachelor-Abschlüsse. Er richtet außerdem die feierliche AbsolventInnen-Verabschiedung aus, die den Studierenden eine würdigen  Feierrahmen für ihre Familie und FreundInnen ermöglicht. Zudem unterstützt der Verein die Internationalisierung des Instituts durch die Kontaktpflege mit ausländischen Partnerinstituten in Übersee. Die Sichtbarkeit wird durch die Finanzierung des Newsletters erhöht. Studierende profitieren durch die Unterstützung von Konferenzvorträgen und Exkursionen, die zur Bekanntheit des Instituts beitragen.

Mitglieder des Fördervereins sind aktuelle und ehemalige Professorinnen und Professoren, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Absolventinnen und Absolventen sowie dem Institut nahestehende Personen. Mitglied kann man bereits ab einem Jahresbeitrag von 10 Euro werden.

Förderpreise für die Abschlussjahrgänge 2018

Jedes Jahr zeichnet der Förderverein die BachelorabsolventInnen mit den besten Gesamtnoten mit Büchergutscheinen aus. In diesem Jahr erhielten den Preis für die beste Gesamtnote 1,1 drei Personen:

  • Hanno Fleckenstein – BA-Arbeit: Materialisierte Sprachbilder: Reproduktion von Stereotypen in der Presse. Eine qualitative Fallstudie anhand der Berichterstattung über Geflüchtete in Deutschland
  • Janne Knödler – BA-Arbeit: Strategische Rituale der Emotionalität im Journalismus. Eine Textual Analysis preisgekrönter Reportagen
  • David Rouhani – BA-Arbeit: Der Aufstieg von Breitbart-News. Aus den Tiefen des Internets zum Leitmedium einer neuen Gegenöffentlichkeit

Der mit 300€ dotierte Preis für die beste Masterarbeit ging an Carlotte Nietzke für die Arbeit mit dem Titel: "Der Google-Diskurs in Deutschland. Eine qualitative Analyse der Presseberichterstattung und der Reaktionen von Google“.

Aus der Laudatio: "Die Arbeit behandelt anhand des globalen Medienunternehmens Google die Frage, ob nationalstaatliche Regeln in einer globalisierten Medienwelt überhaupt noch Wirkung entfalten können. Frau Nietzke argumentiert, dass nicht nur typische Akteure wie eine Regierung Einfluss auf die Gestaltung von Regeln zu nehmen versuchen, sondern auch Medienorganisationen selbst Akteure werden – nämlich dann, wenn ihr eigenes Geschäftsmodell bedroht ist – so wie bspw. die deutschen Presseverlage. Wie argumentieren sie also in ihren Zeitungen, wenn es um Google geht? Welche „Disziplinierungsversuche“ präferieren sie und welche Maßnahmen schlagen sie vor? Und wie reagiert Google darauf? Unter Bezugnahme auf Foucault und die Diskursanalyse gelingt Frau Nietzke eine – laut den Gutachten – „für das Feld der Medienpolitik-Forschung methodisch innovative Analyse“, die „bis auf kleine Anmerkungen nahezu perfekt“ ausgeführt ist. Insgesamt, so die Gutachten weiter, zeige ihre „Diskursanalyse sehr klar die Ordnung des Diskurses, die Google im Zeitverlauf ganz bestimmte Reaktionen auferlegte“ nämlich Stellung zu beziehen gegen Vorwürfe als Datenkrake, Missbrauch von Marktmacht oder Unterlaufen des Leistungsschutzrechtes für Verleger. Und Google reagierte tatsächlich, um auftretende Imageprobleme zu beheben - mit Strategien, die Frau Nietzke ausführlich beschreibt und die sie unter den Schlagworten Partnerschaft und Innovation zusammenfasst. Frau Nietzke kann also in der Tat belegen, dass ein nationalstaatlicher medienpolitischer Diskurs durchaus Macht entfalten kann. Die Gutachten würdigen, dass die Arbeit „selbstreflexiv, fokussiert, argumentativ stark“ sei und für eine „enge Verzahnung von Theorie und Empirie“ sorge."

Aktivitäten im Jahr 2018 und 2017

  • Symposium zum 70. Geburtstag des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Der Förderverein unterstützte die Ausrichtung des Symposiums "Die Publizistikwissenschaft an der FU Berlin und die (Folgen der) Studentenbewegung von 1968", zu dem sich rund 100 Gäste am Institut einfanden.
  • Studierende auf der Fachtagung des Düsseldorfer Forums Politische Kommunikation

Das Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation lud drei Studierende aus dem Masterkurs „Medien und Migration“ von Dr. Sünje Paasch-Colberg ein, die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts „Bilder in der Krise“ auf der Fachtagung vorzustellen. In einer qualitativen Motivanalyse hatten die Studierenden die Darstellung der Fluchtproblematik im deutschen Fernsehen untersucht. Der Förderverein IfPuK unterstützte diese Chance durch einen Zuschuss zu Tagungsgebühren und Reisekosten.

  • Studentisches Forschungsprojekt zum Moscheenbau
In dem Masterseminar „Gesellschaftspolitische Diskurse im Journalismus“ von Dr. Saskia Sell beschäftigte sich eine Gruppe Studierender mit der Kontroverse um den Bau von Moscheen. Um die emotionale-diskursiven Aushandlung solcher Bauvorhaben im regionalen Fernsehprogramm untersuchen zu können, übernahm der Förderverein die Kosten für einen Auftrag beim Mitschnittservice des rbb. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit wurden als Paper bei einer Konferenz und bei einem Online-Journal eingereicht.
  • Studentische Veröffentlichung „Nachhaltigkeit kommunizieren“
Wie Unternehmen, Verbände und Organisationen Nachhaltigkeit strategisch kommunizieren, analysierten Studierende in einem Seminar von Dr. Christoph Raetzsch. Die Ergebnisse wurden professionell aufbereitet und kostenfrei im pdf-Format auf dem Social Science Open Access Repository veröffentlicht. Zusätzlich förderte der Verein den Druck einiger Belegexemplare bei Books on Demand, die unter anderem in der Sozialwissenschaftlichen Bibliothek zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen:

Kontakt:

Vorstand des Fördervereins IfPuK:

Prof. Dr. Carola Richter (Vorsitzende)
E-Mail: carola.richter@fu-berlin.de

Prof. Dr. Maria Löblich
E-Mail: maria.loeblich@fu-berlin.de

Dr. Sünje Paasch-Colberg
E-Mail: suenje.paasch-colberg@fu-berlin.de

Geschäftsstelle:

Antje Wolters
E-Mail: antje.wolters@fu-berlin.de

BeisitzerInnen als Alumni-VertreterInnen:

Julia Goschke, M.A.
E-Mail: julia.goschke@fu-berlin.de

Dr. Simon Berghofer
E-Mail: simon.berghofer@gmail.com

Alumni-Beauftragter des Instituts:

Prof. Dr. Martin Emmer
E-Mail: alumni@kommwiss.fu-berlin.de

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