Springe direkt zu Inhalt

Outgoing

Bewerbung

Ja, es ist möglich ein Praktikum zu absolvieren, nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite: http://www.fu-berlin.de/studium/international/studium_ausland/erasmus_praktikum/index.html

Der Career Service informiert darüber hinaus allgemein zu Praktika (Inland, Ausland, ABV-Anerkennung, Fördermöglichkeiten, Infothek etc.)

Eine eigenständige Bewerbung als „Free-Mover“ ist möglich, allerdings sind dann die Organisation des Auslandsaufenthalts, sowie die gesamten Kosten (Studiengebühren, Lebenshaltungskosten etc.) seitens der Studierenden selbst zu tragen.

Ein ERASMUS-Stipendium (bestehend aus dem ERASMUS-Austauschplatz und dem sogenannten Mobilitätszuschuss) können alle voll immatrikulierten Studierenden der Freien Universität Berlin (einschließlich Promotionsstudierende) beantragen.

Staatsangehörige aus Luxemburg dürfen keinen ERASMUS-Mobilitätszuschuss erhalten, wenn sie aus Mitteln der Nationalen Agentur in Luxemburg gefördert werden (Ziel: Vermeidung von Doppelförderung).

Diejenigen Studierenden, denen von Seiten privater Stiftungen, bilateraler Kulturabkommen oder internationaler Einrichtungen andere Stipendien gewährt werden, müssen in vielen Fällen auf den ERASMUS-Mobilitätszuschuss verzichten. Die Entscheidung wird im Einzelfall vom ERASMUS-Büro der Freien Universität Berlin getroffen.

Ja. Dank des im Januar 2014 in Kraft getretenen Erasmus PLUS- Programms, können Sie ab sofort pro Studienabschnitt jeweils einen bis zu 12-monatigen Erasmus-Austausch machen. D.h. im Bachelor, im Master und auch während der Promotion. In diesen 12 Monaten inbegriffen können Sie auch ein Praktikum im Rahmen des Erasmus-Programms absolvieren.

Für OSI- Erasmus-Plätze können sich unsere Studierenden einmal im Jahr bewerben. In der Regel werden die Plätze im Dezember ausgeschrieben. In der Ausschreibung, die alle Abonnenten und Abonnentinnen der OSI Erasmus Mailing List per Email erhalten und zusätzlich in der Ihnestr. 21 aushängt wird, stehen alle weiteren wichtigen Informationen bezüglich: Anzahl der Plätze, Sprachvoraussetzungen, sonstige Voraussetzungen (z.B. LP), Bewerbungsfristen, Berwerbungsverfahren, etc. 

Die Inhalte der Ausschreibung des Vorjahres, sowie die der Tabelle der Partnerunis auf der Website können sich jedes Jahr um einige Details ändern. Jedoch können Sie sich bereits an den Angaben orientieren. Bitte sehen Sie daher bis zur endgültigen Ausschreibung im Dezember von nicht dringenden Nachfragen ab.

Ja, ein Aufenthalt ist auch mit Kindern möglich.

Bitte wenden Sie sich mit Fragen über einen Erasmus-Aufenthalt mit Kindern an das Zentrale Erasmus-Büro: http://www.fu-berlin.de/studium/international/studium_ausland/erasmus/voraussetzungen/Studierende_mit_besonderen_Bed__rfnissen/index.html

Ja, das ist möglich, vorausgesetzt sie belegen vor allem politikwissenschaftliche Kurse an Ihrer Gastuniversität. Sollten Sie Kurse aus Ihrem Hauptfach belegen und sich diese hier anerkennen lassen wollen, lesen Sie bitte den wichtigen Hinweis unter der nächsten FAQ.

Normalerweise erfolgt die Ausschreibung jährlich Mitte November oder Anfang Dezember. Der Bewerbungsschluss ist dann immer der 31. Januar im Folgejahr. Es gibt nur eine Bewerbungsfrist für das gesamte akademische Folgejahr. Beispiel: Wenn im Wintersemester 2015 Erasmus-Plätze ausgeschrieben werden, bewerben Sie sich entweder für ein Auslandsstudium im Wintersemester 2016/17, oder für das Sommersemester 2017, oder für das gesamte akademische Jahr 2016/17 (Wintersemester und Sommersemester).

Eine Semesterüberschneidung muss vorher mit den betroffenen Dozenten/Professoren am OSI abgeklärt werden. Eventuelle Leistungsnachweise (z.B. Klausur) sollten dann vor Abreise erbracht werden. Falls eine Bestätigung der Teilnahme am Erasmus-Programm von einem Lehrendem am OSI zur Vorziehung des Leistungsnachweises gefordert werden,  so kann diese durch das Erasmus-Büro des OSI ausgestellt werden.

Alle in der Ausschreibung aufgelisteten Unterlagen müssen vollständig und fristgerecht eingereicht werden. Generell umfasst dies folgende Unterlagen:

  1. vollständig ausgefülltes, ausgedrucktes Bewerbungsformular (die Daten der Verfügbarkeit sind auf der zentralen Erasmus-Homepage zu finden)
  2. Motivationsschreiben in deutscher Sprache sowie in der entsprechenden Fremdsprache (sofern Französisch, Spanisch, Portugiesisch) oder auf Englisch, in dem auf die Schwerpunkte des bisherigen Studiums, sowie die gewünschten Schwerpunkte des Auslandsstudiums einzugehen ist (max. 2 Seiten, Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5) – Empfehlungsschreiben von Professor*innen werden nicht berücksichtigt 

  3. tabellarischer Lebenslauf auf Deutsch (nicht mehr als 2 Seiten) 

  4. Nachweis der Sprachkenntnisse (kann notfalls bis zur Nominierung nachgereicht werden, zur Bewerbungsfrist ist dann jedoch ein Nachweis über eine Anmeldung zu einem Test notwendig)
    Bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um die Sprachtests!
    


  5. aktuelle Immatrikulationsbescheinigung 

  6. aktuelle Leistungsübersicht (Campus Management Ausdruck) bzw. Bachelor-Zeugnis für M.A.-Studierende (beides wird nicht mit in die Auswahl einbezogen)

Wenn alle formalen Voraussetzungen (Sprachnachweise etc.) erfüllt sind, entscheidet das Motivationsschreiben sowie ein eventuelles Auswahlgespräch über die Eignung für den Erasmus-Aufenthalt.

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort, da sich die Anforderungen der Universitäten in Bezug auf die Sprachkenntnisse der BewerberInnen stark voneinander unterscheiden und auch ändern können.
Informationen über die Anforderungen der einzelnen Universitäten entnehmen Sie bitte aus der Auflistung der Universitäten, die Sie auf unserer Webseite finden (http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/studium/auslandsstudium/partner/index.html ) oder auf den Webseiten der Universitäten selbst. Darüber hinaus gibt auch unsere aktuelle Ausschreibung Auskunft über die jeweiligen Sprachvoraussetzungen. Bitte beachten Sie, dass Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife nicht als Sprachnachweis zugelassen sind.

Ein nachgereichter Sprachnachweis (z.B. Toefl, IELTS) ist prinzipiell möglich. Allerdings sollte in der Bewerbung bereits darauf hingewiesen werden und das Datum des Sprachtest genannt werden.Spätestens bis Ende März sollten jedoch alle Sprachnachweise vorliegen.

Das Motivationsschreiben sollte sich prioritär an die Erst-Wahl der Studierenden richten und insbesondere akademisch begründet werden. Dabei sollte zum Beispiel auf das geplante Studienvorhaben, das Interesse an der Partneruniversität sowie eventuelles Engagement im sozialen Bereich / am Fachbereich eingegangen werden.

In erster Linie ist dies abhängig von den im Vertrag vereinbarten Zahlen. Diese sind der Tabelle der mit den Partneruniversitäten zu entnehmen.

Man kann sich maximal für drei Universitäten im Erasmus-Programm bewerben. Die Universitäten müssen nach Prioritätenreihenfolge in der Bewerbung angegeben werden.

Nein, es ist nur ein Motivationsschreiben anzufertigen, welches sich primär auf die Erst-

Wahl des Studierenden bezieht. Sie können in dem Motivationsschreiben aber zusätzlich auch kurz auf die Gründe für die Zweit- und Drittwahl eingehen.

Es ist in jedem Falle immer ein Motivationsschreiben in Deutsch anzufertigen. Zusätzlich muss ein Motivationsschreiben in englischer Sprache oder der Sprache des Ziellandes erstellt werden.

Wenn der Auswahlprozess abgeschlossen ist, bekommen Sie eine Benachrichtigung per eMail ob Ihre Bewerbung erfolgreich war und für welche Hochschule wir Ihnen einen Studienplatz anbieten können. Wenn Sie den Studienplatz annehmen, werden Sie von uns offiziell an der Gasthochschule nominiert. Dies geschieht in der Regel im April/Mai.

Mit der Nominierung durch das OSI-Erasmusbüro werden Sie offiziell an der Gasthochschule angemeldet. Damit haben Sie den Erasmusstudienplatz sicher, es sei denn, Sie erfüllen die formalen Zulassungskriterien der Gasthochschule nicht (z.B. Sprachnachweis fehlt noch oder entspricht nicht den Anforderungen, fehlendes Visum, etc.). In diesen Fällen kann die Gastuniversität ausnahmsweise die Nominierung zurückziehen.

Nach der erfolgreichen Nominierung schickt Ihnen die Gastuniversität eine eMail mit der Aufforderung, sich online zu registrieren. Jede Universität hat ihr eigenes Online-System und erbittet unterschiedliche Informationen von Ihnen. Bitte füllen Sie diese Formulare so bald wie möglich aus. Bitte beachten Sie, dass die Gastuniversität gegebenfalls eine Leistungsübersicht in englischer Sprache einfordert. Kontaktieren Sie hierfür bitte frühzeitig das Prüfungsbüro des OSI.

In der Annahmeerklärung müssen Sie auch den Hochschulcode Ihrer Gastuniversität angeben. Diesen Code finden Sie in der Liste der OSI-Partneruniversitäten: http://www.polsoz.fu-berlin.de/polwiss/studium/auslandsstudium/partner/index.html bei der jeweiligen Universität (z.B. Freie Universität Brüssel hat den Code B BRUXEL04).

In diesem Feld bitte für Politikwissenschaften die Nummer 313 eintragen.

Vor dem Aufenthalt

Studierende, die einen Auslandsaufenthalt planen, sind selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob sie ein Einreisevisum für ihr Gastland benötigen. Ausführliche Informationen sind auf den Webseiten der entsprechenden Botschaften und Konsulate erhältlich.

Das Learning Agreement ist eine Vereinbarung (Studienvertrag) zwischen den Austauschstudierenden, der Freien Universität Berlin und der Gasthochschule. Im Learning Agreement müssen Studierende vor Antritt ihres Auslandsstudiums die Kurse eintragen, die sie voraussichtlich an der Gasthochschule belegen werden. Ebenso müssen Sie angeben, welche dieser Kurse Sie sich am OSI anerkennen lassen möchten und in welchen Modulen (Tabelle B). Wichtig: Tragen Sie in Tabelle B bitte nicht einzelne Lehrveranstaltungen ein, sondern ausschließlich Module!
In der Regel müssen laut EU Kurse im Umfang von 30 ECTS pro Semester absolviert werden. Die Untergrenze der FU sind 15 ECTS pro Semester inkl. Absolvieren der Prüfungsleistungen der Gasthochschule.

Diese (vorläufige) Kurswahl muss von Ihnen, Ihrer Gasthochschule und den Erasmus-Koordinatoren des OSI unterschrieben werden. Sie müssen selbstständig dafür sorgen, dass Sie alle Unterschriften einsammeln. Für die Unterschrift des OSI senden Sie das Dokument bitte an das dezentale OSI-Erasmusbüro.
Bitte geben Sie das von beiden Hochschulen unterschriebene Learning Agreement schlussendlich im Büro der Internationalen Studierendenmobilität ab. Das vollständig unterschriebene Learning Agreement ist eine der Voraussetzungen für die Auszahlung des Erasmus-Stipendiums und muss vor Beginn ihres Auslandsaufenthaltes im Büro der Internationalen Studierendenmobilität eingehen.

Im Laufe des Auslandsstudium müssen mindestens zwei weitere Learning Agreements ausgefüllt und eingereicht werden: Eines während des Semesters ("During the mobility"), in dem Sie mögliche Änderungen Ihrer Kurswahl und Ihrer geplanten Anerkennung mitteilen, und eines nach Ihrem Auslandsstudium ("After the moblity"), mit Ihren endgültigen und bereits abgeschlossenen Kursen.

Das aktuelle Learning Agreement können Sie hier herunterladen: http://www.fu-berlin.de/studium/international/studium_ausland/erasmus/formulare/index.html

Tabelle A

Tabelle A

Tabelle B

Tabelle B

Vertragsparteien

Vertragsparteien

Before the mobility

In Tabelle A werden die Kurse eingetragen, die vorraussichtlich an der Gasthochschule belegt werden, in Tabelle B die dazu entprechenden Module hier am OSI, in denen die Kurse angerechnet werden sollen. Bitte geben Sie hier auch den Typ des Moduls an, da für Vertiefungsmodule strengere Regeln zur Anrechnung gelten. Für eine Anrechnung im Vertiefungsmodul sollte der Kurs aus dem Haupt-/Vertiefungsstudium der Gasthochschule stammen oder der vertiefende Charakter aus der Kursbeschreibung hervorgehen.

Die erste Spalte der beiden Tabellen A und B beschreibt die Lehrveranstaltungsnummer. Anhand dieser kann das Erasmus Büro zuordnen, welcher Kurs in welchem Modul angerechnet werden soll. Sofern sich bei der Gasthochschule keine Lehrveranstaltungsnummern finden lassen, können die Kurse hier auch einfach durchnummeriert werden, um die richtige Zuordnung zu gewährleisten.

Kurse mit 2 Semesterwochenstunden geben unabhägig von den ECTS an der Gastuniversität 5 Leistungspunkte. Sofern der Umfang von 4 Semesterwochenstunden nachgewiesen werden kann, können 10 Leistungspunkte angerechnet werden.

Bitte unterschreiben Sie das Learning Agreement zuerst selber, bevor sie es weiterleiten!

Links zum Thema

Wenn das Vorlesungsverzeichnis für Ihr Auslandssemester noch nicht bekannt ist sollten Sie sich am aktuellsten Vorlesungsverzeichnis orientieren. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, welche Kurse Sie belegen möchten, dann tragen Sie die Kurse ein, die am ehesten Ihren Studieninteressen entsprechen. Sobald die Kurse für Ihr Studiensemester bekannt sind oder Sie sich definitiv entschieden haben, können Sie die Kurswahl auf der zweiten Seite des Learning Agreements („Changes to original study program“) korrigieren. Das Formular mit der geänderten Kurswahl muss dann wieder vom Erasmus-Koordinator der Gasthochschule unterzeichnet und an das OSI-Erasmusbüro geschickt werden. Zuletzt muss das Learning Agreement wieder im Büro der Internationalen Studierendenmobilität eingereicht werden.

Es ist nicht obligatorisch, im Fall eines Auslandsaufenthaltes ein Urlaubssemester zu beantragen. Es kann aber sinnvoll sein. Informationen finden Sie hier.

Nach dem Aufenthalt/Anrechnungsfragen

Bitte reichen Sie nach Beendigung Ihres Auslandsaufenthaltes den von Ihnen beim zentralen Erasmusbüro eingereichten Erfahrungsbericht auch bei uns ein. Halten Sie sich dabei an die Vorgaben des zentralen Erasmusbüros und teilen Sie uns mit, ob eine Veröffentlichung dieses Berichts auf der OSI-Erasmuswebseite Ihrerseits erlaubt wird. Die Veröffentlichung erfolgt in diesem Fall anonym. Bitte senden Sie die Berichte an: osi-erasmus@polsoz.fu-berlin.de

Die Formulare "Formular zur Anerkennung von Modulen" und "Formbrief zur Anerkennung" für die Anerkennung Ihrer im Ausland erbrachten Studienleistungen finden Sie auf der Seite des Prüfungsbüros unter „Studiengänge”. Bitte verwenden Sie die Formulare, die auf Ihre Studienordnung zutreffen.

Bitte füllen Sie die beiden Dokumente aus und reichen Sie zusammen mit

- einem formlosen Anschreiben mit weiteren Erläuterungen zu Ihren Anerkennungswünschen

- einer aktuellen Leistungsübersicht aus Campus Management

- Ihrem Learning Agreement

- Ihrem Transcript of Records (in englischer Sprache)

- einer offiziellen Kursbeschreibung jedes Kurses (zum Beispiel aus dem Vorlesungsverzeichnis der Gastuniversität, inklusive Angaben zur Semesterwochenstundenzahl)

- und einem 1-2-seitigen Erfahrungsbericht

im OSI-Erasmusbüro ein. Weitere Informationen finden sie im Merkblatt zur Anerkennung von Auslandsleistungen.

Neben politikwissenschaftlichen Kursen und ABV Modulen, können auch Kurse aus den Haupt-/oder Nebenfächern anerkannt werden. Jedoch ist das OSI für diese Anerkennung nicht zuständig und kann die Learning Agreements, auf denen fachfremde Kurse gelistet sind, nicht pauschal unterzeichnen und absegnen. Hier bedarf es dann einer Co-Unterzeichnung seitens einer verantwortlichen Person (z.B. Erasmus-Koordinator_in oder Prüfungsbüro) des Haupt-/ Nebenfachs. Die Unterschrift kann in Tabelle B des Learning Agreements gesetzt werden. Sobald sie vorhanden ist, kann das OSI das gesamte Learning Agreement unterschreiben und weiter zur Bearbeitung an das zentrale Erasmusbüro senden.

Nein, es gibt keine Möglichkeit, ein Modul oder eine Veranstaltung aus einem Modul, das bereits am OSI belegt wurde, anerkennen zu lassen. Dies ist auch dann nicht möglich, wenn im Ausland eine bessere Note erzielt wurde.

Für OSI-Studenten ist es wichtig zu wissen, dass eine gewisse Anzahl an Hausarbeiten während des Studiums erbracht werden muss. In manchen Fällen ist es daher sinnvoll, vor dem Auslandsaufenthalt vergleichbare Hausarbeiten (Seitenanzahl, Anspruch etc.) mit den Dozenten/Professoren an der Gastuniversität abzusprechen oder die schriftlichen Hausarbeiten gegebenenfalls vor dem Auslandsaufenthalt am OSI zu schreiben.

Im „Learning Agreement“ können die Studierenden vor dem Auslandsaufenthalt eine Liste der Kurse erstellen, die sie gerne an der Gastuniversität belegen möchten und vom OSI-Erasmusbüro bestätigen lassen, dass eine Anerkennung dieser Kurse am OSI grundsätzlich möglich ist. Damit erfüllt das Learning Agreement mehr oder weniger den Zweck einer Vorabanerkennung, ein weiterer Antrag ist nicht notwendig. Die endgültige Entscheidung über die Anerkennung ist jedoch erst nach dem Auslandsaufenthalt möglich. Weitere, detaillierte Informationen zur Anrechnung von im Ausland erbrachten Studienleistungen finden Sie in unserem Merkblatt.

Unbenotete Scheine können Sie sich als Teilnahmeschein oder zusammen mit einem benoteten Schein als gesamtes Modul anerkennen lassen.

Finanzielles

Die finanzielle Förderung von Erasmus-Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Programmländern.

Die Europäische Kommission teilt die Programmländer in drei Gruppen ein. Die Nationale Agentur für Erasmus in Deutschland (DAAD) legt die monatliche finanzielle Förderung für die drei Gruppen fest.

Gruppe

Programmländer

2019/20

1 Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich 450 Euro/Monat
2 Belgien, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern 390 Euro/Monat
3 Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Republik Nordmazedonien, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn 330 Euro/Monat

Für mehr Informationen bezüglich der Finanzierung besuchen Sie bitte die Seiten der Internationalen Studierendenmobilität.

Generell ist das Erasmusbüro des OSI nicht für das Auslands-BAföG zuständig, darum informieren Sie sich bitte selbstständig über Weiteres.

Die zusätzlichen Kosten einer Ausbildung im Ausland können dazu führen, dass auch die Studierenden während des Auslandsaufenthalts gefördert werden können, die im Inland aufgrund der Höhe des Einkommens ihrer Eltern keine BAföG-Förderung erhalten.

Da EU-Staaten wie Inland behandelt werden, erhalten BAföG-Empfänger, die im EU-Ausland studieren, keinen Auslandszuschlag, sondern weiterhin den Betrag, der ihnen für ihr Studium im Inland gezahlt würde. Der Antrag auf Auslands-BAföG muss trotzdem unbedingt gestellt werden, da bei einem Wechsel des Studienortes die Zuständigkeit auf ein anderes BAföG-Amt übergeht. Außerdem werden evtl. Zuschüsse zu den Fahrtkosten oder zur Krankenversicherung gezahlt.

Die zusätzlichen Leistungen nach der BAföG-Auslandszuschlagsverordnung werden in voller Höhe als Zuschuss geleistet, brauchen also nach Abschluss der Ausbildung nicht zurückgezahlt werden.

Anträge auf Förderung einer Auslandsausbildung sind bei gesondert bestimmten Ämtern für Ausbildungsförderung zu stellen, die auch Auskünfte zur Auslandsförderung erteilen. Die Anträge sollten frühzeitig, möglichst 6 Monate vor Beginn des Auslandsaufenthaltes bei dem zuständigen Amt eingehen. Ausführliche Informationen sind auf der folgenden Web-Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu finden: http://www.auslandsbafoeg.de/

Wichtiger Hinweis: Liegen zwischen dem Ende des Auslandsstudiums und der Wiederaufnahme des Studiums in Deutschland mehr als zwei Monate, kann es zu Förderungslücken kommen

 

 

Vorlesungsverzeichnis
Bibliothek
SFB 700
banner_osiclub