Politikfelder

Die Umweltpolitik umspannt viele unterschiedliche Politikfelder; daher forscht das FFU in einer Vielzahl an Bereichen wie etwa im Politikfeld Biodiversität oder in der Forschungspolitik. Ein großer Schwerpunkt liegt auf dem essentiellen Politikfeld Klimaschutz und Energie, aber auch die Politik der Energiewende wird in zahlreichen Projekten untersucht. Neben der nachhaltigen Wirtschaftspolitik ist die Forschungn am FFU auch am recht neuen Politikfeld Green Economy interessiert.

Bitte klicken Sie auf die links stehenden Politikfelder, um die jeweils zugeordneten Projekte zu sehen. Eine Liste aller Projekte finden Sie in der "Übersicht aller Projekte".

Biodiversität

 Das FFU leitet die Bearbeitung der Eingriffsgebiete (‚Impact Areas‘) Biodiversität, Flora und Fauna innerhalb von Projekten wie LIAISE-KIT, der Internetplatform zur Unterstützung von Praktikern und Politikern bei der Durchführung von Politikfolgeeinschätzungen. In diesen Impact Areas werden die funktionalen Aspekte der verschiedenen Dimensionen von Biodiversität erläutert und auf die wesentlichen politischen Schutzinstrumente hingewiesen. Bei den Dimensionen – oder auch spezifischen Begriffen – handelt es sich um Artenvielzahl, Habitat- und Artenvielfalt, Habitat-Verbundnetzwerke bzw. Habitatzerschneidung, sowie die Ökosystemdienstleistungen. Ein Hauptaugenmerk bei der Betreuung dieser Impact Areas liegt auf dem Aufbau eines Expertennetzwerkes und der Inventarisierung und Beschreibung der Modelle zur Bewertung von Eingriffen auf die Biodiversität.

The project explores how and to what extent international public administrations (IPAs) interact with political and non-political actors of various levels during and in-between major international conferences.

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Lernen für eine zukunftsfähige Welt ist das Motto der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz. Von März 2012 bis Ende 2015 öffnen wir den Campus der Freien Universität Berlin und bieten Berliner Schulen ein vielseitiges Programm rund um das zukunftsrelevante Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz an. Jeweils im Frühjahr und Herbst können sich Lehrerinnen und Lehrer mit ihren 5. und 6. Klassen zu unserem vielseitigen und erlebnisorientierten Programm anmelden.

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.12.2015

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Die FFU befasst sich im Rahmen dieses Projekts zum einen mit der Analyse des Informationsstandes der Jägerschaft in mehreren Bundesländern sowie mit der Identifizierung möglicher Konfliktlinien, die einer Lösung der Bleiproblematik im Wege stehen. Zum anderen ist die FFU aktiv mit der Vermittlung von Forschungsergebnissen an unterschiedliche Akteure („Stakeholder“) befasst.

Laufzeit: 01.06.2006 – 30.09.2009

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This project aimed to report and revise the existing sustainability indicator for bio diversity, considering the next report of progress by the federal government on the occasion of the National Strategy of Sustainability 2006.

Laufzeit:01.08.2004 - 31.10.2006

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Das Symposium in 2004 sollte der wechselseitigen Information über europäische und japanische Bemühungen bei der Erfassung wichtiger umweltbelastender Sektoren sowie des Umweltzustandes dienen.

Laufzeit: 01.11.2002 - 01.07.2004

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Mit diesem interdisziplinären und anwendungsbezogenen Forschungsprojekt wurde ein Beitrag zur praktischen Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen in Politikinitiativen unterschiedlicher Verwaltungssektoren geleistet.

Laufzeit: 01.06.2002 - 31.03.2004

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Im Fortschrittsbericht 2004 zur bundesdeutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist ein Indikator enthalten, der den Zustand von Natur und Landschaft in Deutschland und dessen Veränderungen abbildet, um Erfolge oder auch Fehlentwicklungen bei der Erhaltung der biologi­schen Vielfalt zu dokumentieren.

Laufzeit: 01.03.2002 - 30.06.2004

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In dem Forschungsvorhaben wurden beispielhaft für Deutschland anhand des Umweltausschnittes "Agrarlandschaft und Agrarökosysteme" Indikatoren des Umweltzustands entwickelt.

Laufzeit: 01.01.1998 - 30.06.2001

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Forschungspolitik

Die Transformation einer Gesellschaft hin zu Nachhaltiger Entwicklung erfordert nicht nur innovative Politikansätze, sondern auch neues Wissen, das diese Transformationsprozesse analysiert, begleitet und fördert. Um dieses Wissen bereitstellen zu können, muss sich das Wissenschaftssystem selbst transformieren (siehe auch: Transdiziplinäre Forschung). Gleichzeitig müssen aber auch entsprechende Rahmenbedingungen in der Forschungspolitik geschaffen werden, um Wissen zur Beantwortung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen zu produzieren. Dazu gehört einerseits, dass Forschungsprogramme geschaffen werden, die Projekte zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen fördern. Andererseits sind Bewertungskriterien notwendig, die Forschern und Forscherinnen Anreize bieten, sich stärker an der gesellschaftlichen Relevanz und politischen Anschlussfähigkeit ihrer Forschung zu orientieren. Aktivitäten in diesem Bereich finden dabei sowohl im nationalen Kontext wie den Initiativen zu transdisziplinärer Nachhaltigkeitsforschung als auch auf internationaler Ebene in den Diskursen zu zum Beispiel Responsible Research and Innovation (RRI).

Das FFU beschäftigt sich in seinen Forschungsaktivitäten mit der Entwicklung solcher Kriterien für an gesellschaftlichen Problemen orientierte Forschung. So soll ein Beitrag geleistet werden, neben wissenschaftlicher Exzellenz auch die politische Anschlussfähigkeit von Forschung zu gewährleisten. Darüber hinaus sind die Möglichkeiten der gemeinsamen Entwicklung von Forschungsprogrammen mit Forschern, Forschungsförderern und politischen Entscheidungsträgern Gegenstand der Forschung am FFU. So werden Möglichkeiten erarbeitet, wie Entscheidungsträger und Forschungsförderer nicht nur in Forschungsprozesse eingebunden werden können, sondern auch ein Austausch auf konzeptioneller Ebene ermöglicht wird. Ziel ist es, Forschungsprogramme zu entwickeln, deren Projekte sowohl nach Kriterien von wissenschaftlicher Exzellenz bewertet werden als auch Wissen bereitstellen, das zur Lösung von gesellschaftlich relevanten Fragestellungen beiträgt und im Politikprozess verwertbar ist.

The Indo-German Expert Group is an interdisciplinary working group of renowned experts from leading research institutions / political think tanks in India and Germany. It was set up in 2013 to enhance collaborative learning, contribute to informed decision-making in both countries and feed into the international debate on a green and inclusive economy. 

Laufzeit: seit November 2013

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Die zentrale Begründung für den Aufbau eines Horizon Scanning Systems liegt in der erkennbaren Beschleunigung ökologischer Prozesse einerseits und sozioökonomischer Veränderungen andererseits. Für die Politik stellt sich damit die Frage, ob reaktiven Kurzatmigkeiten durch frühzeitigere Problembewältigung begegnet werden kann.

Laufzeit: 01.09.2012 - 31.08.2014

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Sowohl der private als auch der öffentliche Sektor legen einen immer größeren Fokus auf „verantwortungsvolle Forschung und Innovation“. Die Europäische Kommission hat daher die Expertengruppe „on the State of the Art in Europe on Responsible Research and Innovation“ eingerichtet, die einen Bericht verfassen wird, der den derzeitigen Stand verantwortungsvoller Innovation reflektiert.

Laufzeit: 01.01.2012 - 10.12.2012

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LIAISE (Linking Impact Assessment Instruments to Sustainable Expertise) ist ein "Network of Excellence“ (NoE) auf dem Gebiet der Gesetzesfolgenabschätzung (Impact Assessment), das im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union finanziert wird. Ziel ist es, durch das Bündeln der Kompetenzen maßgeblicher europäischer Forschungseinrichtungen im Feld des Impact Assessment und mit unterschiedlichem disziplinären Hintergrund, die Nutzbarkeit und Nutzung von Instrumenten der Politikfolgenabschätzung zu verbessern.

Laufzeit: 02.11.2009 - 30.04.2014

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Klimaschutz und Energie

Der Klimawandel ist eine der wichtigsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Dabei gilt es einerseits, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, um das Ausmaß des Klimawandels zu begrenzen (Mitigation); zum anderen geht es darum, Anpassungsmaßnahmen zu ergreifen, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen (Adaptation). Das FFU beschäftigt sich mit den Akteuren, Prozessen und Inhalten der Politik des Klimawandels. Als Teil der Umweltpolitik ist Klimapolitik eine sektorübergreifende Querschnittspolitik, die Politikfelder wie Energieversorgung, Verkehr, Infrastruktur, Industrie und Gewerbe, Landwirtschaft und Landnutzung, aber auch den Dienstleistungssektor, die Haushalte, Ernährung und Konsum sowie Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft umfasst. Der Energiesektor hat eine Schlüsselrolle bei der Begrenzung des Klimawandels. Dabei sind die Erzeugung und Nutzung von Energie sowie der Handel mit Energieträgern nicht nur für das Klima, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung, die Umwelt und die menschliche Gesundheit von zentraler Bedeutung. 

Das FFU untersucht internationale, nationale, regionale und kommunale Strategien, Maßnahmen und Konzepte für eine nachhaltige Energieversorgung, die negative Umweltbeeinträchtigungen minimieren und gleichzeitig die wirtschaftliche Entwicklung, technologische Innovationen und die Schaffung von Arbeitsplätzen fördern. Im Vordergrund stehen politik- und verwaltungswissenschaftliche sowie sozio-ökonomische Analysen im Bereich der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung. Untersuchungen zu verschiedenen Energiemärkten, zur Energieinfrastruktur und Versorgungssicherheit sowie den Umwelt- und Klimaeffekten verschiedener Technologien der Strom-, Wärme- und Kraftstofferzeugung runden das Themenspektrum ab. 

Besonderes Augenmerk widmet das FFU der Gestaltung der Energiewende in Deutschland. Andere zentrale Forschungsthemen sind die verschiedenen nationalen Politiken und Prozesse, die im Zusammenhang mit Atomenergie, Schiefergasförderung und anderen kontroversen Energieformen stehen. In diesem Zusammenhang führt das FFU international vergleichende Analysen von Atompolitik und Governance-Systemen sowie von Endlager-Governance durch. Ein Schwerpunkt am FFU stellt die Analyse der Fukushima Katastrophe und ihre Auswirkungen und Folgen für die weltweite Energiepolitik dar. Die Thematik hat in Deutschland durch den Ausstiegsbeschluss und das Endlagersuchgesetz an Aktualität gewonnen. Speziell im Hinblick auf die Risiken und die Sicherheit der Atomabfälle wie auf die partizipativen Prozesse der Endlagersuche sind neue Analyseansätze gefragt.


Anlässlich des 30. Jahrestages der Atom-Katastrophe von Tschernobyl und des 30. Jahrestages der Gründung des Bundesumweltministeriums wird im Herbst 2016 (10. und 11. September 2016) das internationale Forum „Umweltpolitik 3.0“ durchgeführt werden.

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Das transdisziplinäre Verbundprojekt EnAHRgie zielt darauf ab, einen praktikablen Verfahrensansatz zu entwickeln, um ein breites Spektrum unterschiedlicher Akteure für die Gestaltung einer lokalen Energiewende auf Kreisebene zu gewinnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Reduzierung und Überwindung von Landnutzungskonflikten. 

Laufzeit: 01.03.2015 - 28.02.2019

Das Kernanliegen des GIZ-Vorhabens ist der Umbau der Energiesysteme in der MENA-Region in Verbindung mit einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung. So soll zur Schaffung funktionierender Märkte für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz und damit verbundener Beschäftigungspotenziale in der Region beigetragen werden. (mehr)

The project explores how and to what extent international public administrations (IPAs) interact with political and non-political actors of various levels during and in-between major international conferences.

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The Indo-German Expert Group is an interdisciplinary working group of renowned experts from leading research institutions / political think tanks in India and Germany. It was set up in 2013 to enhance collaborative learning, contribute to informed decision-making in both countries and feed into the international debate on a green and inclusive economy. 

Laufzeit: seit November 2013

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Über die personal- und arbeitspolitischen Besonderheiten in den Unternehmen der erneuerbaren Energiewirtschaft ist vergleichsweise wenig bekannt. In interdisziplinärer Kooperation zwischen dem Forschungszentrum für Umweltpolitik und dem Management-Department des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft (FU Berlin) zielt das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Forschungsprojekt darauf ab, diese Lücke zu füllen, indem insbesondere die soziale Nachhaltigkeit in der Windenergiebranche in den Blick genommen wird.

Laufzeit: 01.02.2014 - 31.01.2016

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Das Projekt zielt darauf ab, über eine Klassifikation für Klimaschutz- und Anpassungstechnologien die Angebots- und Nachfrageseite besser zusammenzubringen und so zum Erfolg des Technologiemechanismus der Klimarahmenkonvention beizutragen. Dies geschieht auf Basis der Auswertung der sogenannten Technology Needs Assessment der am Technologiemechanismus teilnehmenden Länder. Darüber hinaus werden am FFU die Bedingungen für solche Technologietransfers untersucht und eine Karte der deutschen Akteurslandschaft erstellt.

Laufzeit: 08/2013 - 07/2014 

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The research network aims at improved understanding of multi-level climate governance in India and the European Union. It will analyze the interplay between the innovation capacity of local levels through to (supra)national levels of climate change and variability governance. 

Laufzeit: 21.05.2012 - 31.12.2016

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Das Projekt „Bioenergy Promotion“ – wird seit Anfang 2012 als „Extension Stage Project“-mit 13 Projektpartnern fortgesetzt (Bioenergy Promotion 2). Übergeordnetes Ziel ist die Stärkung, Verbreitung und Umsetzung zentraler Ergebnisse der ersten Projektperiode (2009-2011) in 7 Demoregionen, sowie deren Einspeisung in übergeordnete Politik- und Programmentwicklungsprozesse.

Laufzeit: 01.01.2012 - 31.01.2014

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Die gemeinnützige Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens und die GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen haben in Absprache mit den Koordinatoren des bundesweiten Projekts „Stromsparcheck“ von Caritas und eaD ein ähnliches Projekt in Bremen gestartet, den „EnergieSparCheck für GEWOBA-Mieter“. Dieses Projekt will mit einer Kombination aus Beratung und direkter Umsetzung von Maßnahmen die Ziele CO2-Emissionssenkung und Energiekostendämpfung erreichen.

Laufzeit: 01.01.2012 - 01.12.2012

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Umweltkatastrophen sowie Prognosen der Folgen des Klimawandels verdeutlichen die Gefahren, die von ressourcenintensiven und umweltbelastenden Wirtschaftsmodellen ausgehen. Daher wird verstärkt die Forderung nach einem grünen Wachstum („green growth“) erhoben. Das Asien-Referat der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) möchte im Projekt „Green Jobs in Asia – Potentials and Prospects“ die Potenziale der „grünen Arbeitsmärkte“ ausgewählter asiatischer Länder (China, Indien, Indonesien, Japan, Südkorea, Thailand, Vietnam) untersuchen.Das Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) begleitet dieses Projekt aus fachlicher Perspektive.

Laufzeit: 01.01.2012 - 31.03. 2012

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In bilateralen Forschungsworkshops untersuchen wir in international vergleichender Perspektive die Frage, ob und wie Bundesstaaten bzw. Bundesländer als Experimentierlabore der Klima-Governance in den Bereichen Förderung der erneuerbaren Energien, der Energieeinsparung und der Klimaschutz-Planung dienen können.

Laufzeit: 13.10.2011 - 31.03.2012

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Lehren & Lernen für eine zukunftsfähige Welt ist das Motto der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz an der Freien Universität Berlin. Seit 2009 öffnet das FFU zwei Mal im Jahr – immer im Frühling und im Herbst - den Campus der Freien Universität Berlin für Berliner Schulen. Eine Woche lang widmen wir uns den  Schlüsselthemen einer  nachhaltigen Entwicklung. Mit erlebnis- und handlungsorientierten Programmen und Fortbildungen machen wir für 5. und 6. Klassen und deren Lehrkräfte erfahrbar, was hinter den komplexen Begriffen Nachhaltigkeit + Klimaschutz steckt.

Laufzeit: 01.09.2009 – 31.12.2020

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The Helmholtz Alliance ENERGY-TRANS places the connections between and among energy technologies, planning procedures and consumer behavior in the focus of the research interests and investigations. Research projects include the interaction of energy supply, energy distribution and energy storage on the one hand and institutional governance and consumer behavior on the other hand. The results are expected to provide policy-oriented knowledge for an efficient and socially acceptable design of a sustainable energy system.

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.08.2016

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Das Forschungsprojekt untersucht, wie die Regierungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz bestehende Klimaschutzpolitiken horizontal zwischen Politikfeldern und vertikal zwischen Handlungsebenen integrieren. Wie haben sich Klimaschutzstrategien über die Zeit entwickelt, welche Erfahrungen wurden berücksichtigt und wie hat sich die Implementation verändert? Welche Überschneidungen gibt es mit anderen Strategieprozessen, zum Beispiel zur Nachhaltigen Entwicklung? Wie werden Erfahrungen aus älteren Strategien in neueren zur Klimaanpassung berücksichtigt?

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.08.2013

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Die IKI-Initiative ist einem umfangreichen Evaluierungsprozess unterworfen. Ziel dieser externen Evaluierung ist eine umfassende Erfolgskontrolle zur Messung und Bewertung der Ergebnisse und Wirkungen der Projekte, die Generierung von Informationen zum Zweck der Rechenschaftslegung sowie die Initiierung eines Lernprozesses zur Verbesserung der zukünftigen Ausrichtung des Programms. Die von dem FFU zu erfüllende Aufgabe besteht in einem Peer Review der Evaluierung der  IKI,  insbesondere  in der Validierung der Evaluierungsmethodik.

Laufzeit: 01.05.2011 - 30.04.2013

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This research project compares lead markets in the EU with cases in China, India and Brazil. It will draw on concepts from the field of evolutionary economics to develop an analytical framework for the analysis of lead markets, focusing in particular on framework conditions in emerging economies. Additionally, the project will compare governance instruments for stimulating lead markets in the EU and the selected countries.

Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2013

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Im Fokus des nationalen Teils der Klimaschutzinitiative (NKI) stehen Privatverbraucher, Industrie und Gewerbe sowie Kommunen und soziale oder kulturelle Einrichtungen. Die Förderung erfolgt für verschiedene Programme, mit denen eine Vielzahl von vergleichbaren Projekten gefördert wird, sowie über Einzelprojekte, die jeweils sehr spezifisch ausgerichtet sind.

Laufzeit: 01.09.2009 - 31.08.2012

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The German-Indian Sustainability and Climate Change Dialogue brings together decision-makers, scholars and future environmental leaders from Germany and India. They address climate protection and environmental governance and discuss the challenges and chances for bilateral environmental cooperation between both countries.

Laufzeit: 01.05.2009 - 31.12.2014

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Hauptziel von Bioenergy Promotion war es, im Ostseeraum eine nachhaltige Biomasseproduktion und -nutzung a) durch optimierte politische Rahmenbedingungen und Förderstrategien auf nationaler und regionaler Ebene, b) durch die Entwicklung regionaler Modellkonzepte, sowie c) durch Unternehmensnetzwerke, Kooperationen und verbesserte Geschäftsmöglichkeiten zu fördern.

Laufzeit: 01.01.2009 - 31.12.2011

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Ziel des dreijährigen  4BIOMASS-Projektes war, ein strategisches Gerüst zu schaffen, das den zuständigen Entscheidern in den Ministerien Unterstützung zur Entwicklung einer „politischen Partnerschaft“ für Konzeption und Umsetzung einer gemeinsamen nachhaltigen Energie- und Umweltpolitik und insbesondere einer innovativen Entwicklung der erneuerbaren Energien im Raum Mitteleuropa gewährt.

Laufzeit: 01.12.2008 - 31.05.2012

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Das Forschungsvorhaben geht von der Annahme aus, dass es eine Reihe von Hemmnissen gibt, die es individuell rational handelnden Verbrauchern und Verbraucherinnen verbieten oder erschweren, sparsamer und effizienter mit Strom umzugehen. Diese Hemmnisse sind bisher nur unvollständig thematisiert und untersucht.

Laufzeit: 01.04.2008 - 31.08.2011

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit unterstützt das Konsortium von Adelphi Consult und FFU Berlin  die Bestrebungen der Bundesregierung, eine internationale Organisation für erneuerbare Energien (IRENA) zu gründen.

Laufzeit: 01.02.2008 - 28.02.2009

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Im Rahmen des “German-Indian Sustainability and Climate Change Dialogue” kommen Entscheidungsträger, Wissenschaftler und zukünftige führende Mitarbeiter im Umweltbereich aus Deutschland und Indien zusammen, ums sich über für beide Länder relevante Themen auszutauschen und zu diskutieren. Dazu gehören der Klimaschutz, Umweltgovernance und die Herausforderungen und Chancen, die eine bilaterale Kooperation der Länder im Umweltbereich mit sich bringt.

Laufzeit: 01.03.2007 - 31.12.2011

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Aus Anlass des 20. Jahrestages der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl veranstaltete das Bundesumweltministerium (BMU) in Kooperation mit der Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU), der Europäischen Ost-West-Akademie für Kultur und Medien e.V. (EOWA) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) eine gemeinsame Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Tschernobyl +20“.

Laufzeit: 01.05.2005 - 30.09.2006

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Ziel der Evaluation war es, die Wirkungen der Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie abzuschätzen, den Umsetzungsprozess hinsichtlich Effizienz, Effektivität, Transparenz und Angemessenheit zu beurteilen und Vorschläge zur Verbesserung der Wirkungen der Strategie und Effektivität der Institutionen zu erarbeiten.

Laufzeit: 01.05.2005 - 30.11.2005

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RegEnergy entwickelte innovative Politikmaßnahmen für eine nachhaltige Wärmeenergieversorgung auf kommunaler und regionale Ebene. Ziel der Projektkomponente 3 war es, einen interregionalen Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer bzgl. kommunaler und regionaler Politikmaßnahmen für eine nachhaltigen Wärmeversorgung zu etablieren.

Laufzeit: 01.04.2005 - 31.12.2007

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Das REALISE FORUM (Renewable Energy and Liberalisation in Selected Electricity markets–Forum) beschäftigte sich mit der Vielfalt der bestehenden Fördersysteme für erneuerbare Energien in den Strommärkten der Europäischen Union und der Möglichkeit, auf EU-Ebene in der Zeit nach 2012 zu einem harmonisierten/koordinierten System zu kommen.

Laufzeit: 01.01.2005 - 28.02.2007

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Die Climate Technology Initiative (CTI) wurde 1995 auf der ersten Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention von 23 OECD-Staaten und der Europäischen Kommission ins Leben gerufen.

Laufzeit: 01.01.1999 - 31.12.2005

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Das SUSTAIN EU-ASEAN-Projekt zielt darauf ab, eine nachhaltige und integrierte Forschung und innovative Zusammenarbeit zwischen der EU und der ASEAN-Region in den Bereichen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe zu schaffen. Das Projekt verbessert dabei auch die Aufnahme und Verwertung der jeweiligen Forschungsergebnisse durch unterschiedliche Benutzergruppen. Der Projektansatz will dies durch folgendes erreichen:

  • Aufbau einer Wissensbasis über die strategischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit, Aufnahme und Umsetzung der Ergebnisse der gemeinsamen EU-ASEAN Umweltforschung
  • Entwicklung und Erprobung von Werkzeugen für mehr Synergien und Aufmerksamkeit der gemeinsamen EU-ASEAN-Forschung
  • Entwicklung einer Roadmap und konkrete Vorschlägen für den Ausbau von gemeinsamer Forschung und Innovationen, für eine nachhaltigere Zukunft und strategische Zusammenarbeit
  • Identifizierung und Clusterbildung von EU-finanzierten und einschlägigen bilateralen Projekten im Bereich Klimaschutz, Rohstoffe und Ressourceneffizienz

Die vorläufige Projektseite kann hier aufgerufen werden.

Nachhaltige Wirtschaftspolitik / Green Economy

Die Art und Weise des heutigen Wirtschaftens – von seinen Produktionsstrukturen bis hin zu Konsummustern – ist ein wesentlicher Treiber vieler ökologischer Probleme weltweit. Diese Erkenntnis hat in den letzten Jahren den Mainstream wirtschaftspolitischer Debatten in Deutschland, auf europäischer und internationaler Ebene erreicht. Ressourceneffizienz, Dekarbonisierung, Umweltinnovationen und eine ökologische Modernisierung des Wirtschaftens sind in den Zielkatalog von Wirtschaftspolitikern aufgenommen worden und werden als Quelle für Innovationen und neues, nachhaltiges Wachstum thematisiert. Dabei konkurrieren eine Vielzahl von Konzepte verschiedenster Autoren miteinander – vom Green Growth der OECD zu UNEPs Green Economy oder dem Sustainable Growth im Rahmen der europäischen Leitinitiative Ressourcenschonendes Europa – um nur einige zu nennen. Den Konzepten gemein ist die Idee, dass durch Politikinstrumente negative externe Effekte des Wirtschaftens internalisiert werden und diese zu Änderungen der Wirtschaftsstruktur führen, welche deren ökologische Belastungen reduziert und verhindert, dass die planetaren Grenzen überschritten werden. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Konzepte hinsichtlich der Frage welchen Anteil an der Problemlösung durch technologische Innovationen (Ressourceneffizienz, erneuerbare Energien, emissionsfreie Mobilitätsformen, etc.) erbracht werden kann, bzw. wie viel kultureller Wandel – insbesondere in den westlichen Industriegesellschaften – notwendig ist. Viele kritische Beiträge betonen die Notwendigkeit eines solchen kulturellen Wandels und fordern angesichts absoluter ökologischer Grenzen eine Abkehr von der Wachstumsorientierung von Wirtschaftspolitik. 

Die Arbeiten am FFU zum Thema nachhaltige Wirtschaftspolitik beschäftigen sich mit den Konzepten nachhaltiger Wirtschaftspolitik, deren Zielen, Instrumenten und Wirkungen auf Umwelt und Beschäftigung. Abgedeckt werden dabei sowohl die international vergleichende Dimension, als auch die Analyse konkreter Einzelfälle wie bestimmte Politikinstrumente oder Policy-Mixes in spezifischen Sektoren ausgestaltet werden.

Das Kernanliegen des GIZ-Vorhabens ist der Umbau der Energiesysteme in der MENA-Region in Verbindung mit einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung. So soll zur Schaffung funktionierender Märkte für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz und damit verbundener Beschäftigungspotenziale in der Region beigetragen werden. (mehr)

Die Einnahmen- und Ausgabenpolitik des Staates stellt einen bedeutenden Hebel zur Verfügung, um auf vielfältige ökologische Probleme und Herausforderungen einzuwirken – von der Energiewende, dem Klimaschutz, knapper werdenden Ressourcen, bis hin zur Haushaltskonsolidierung und der Gestaltung nachhaltigen Wachstums. Eine Ökologisierung der öffentlichen Finanzen kann einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieser Probleme bieten.

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The Indo-German Expert Group is an interdisciplinary working group of renowned experts from leading research institutions / political think tanks in India and Germany. It was set up in 2013 to enhance collaborative learning, contribute to informed decision-making in both countries and feed into the international debate on a green and inclusive economy. 

Laufzeit: seit November 2013

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Über die personal- und arbeitspolitischen Besonderheiten in den Unternehmen der erneuerbaren Energiewirtschaft ist vergleichsweise wenig bekannt. In interdisziplinärer Kooperation zwischen dem Forschungszentrum für Umweltpolitik und dem Management-Department des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft (FU Berlin) zielt das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Forschungsprojekt darauf ab, diese Lücke zu füllen, indem insbesondere die soziale Nachhaltigkeit in der Windenergiebranche in den Blick genommen wird.

Laufzeit: 01.02.2014 - 31.01.2016

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Das Projekt zielt darauf ab, über eine Klassifikation für Klimaschutz- und Anpassungstechnologien die Angebots- und Nachfrageseite besser zusammenzubringen und so zum Erfolg des Technologiemechanismus der Klimarahmenkonvention beizutragen. Dies geschieht auf Basis der Auswertung der sogenannten Technology Needs Assessment der am Technologiemechanismus teilnehmenden Länder. Darüber hinaus werden am FFU die Bedingungen für solche Technologietransfers untersucht und eine Karte der deutschen Akteurslandschaft erstellt.

Laufzeit: 08/2013 - 07/2014 

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Die Studie gibt einen Überblick und eine Bewertung der internationalen Diskussion zu Green Jobs und wertet die vorliegende empirische Evidenz zu den quantitativen und qualitativen Beschäftigungswirkungen des Übergangs zu einer Green Economy insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländer aus.

Laufzeit: 01.05.2013 - 30.09.2013

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Vor dem Hintergrund sich abzeichnender Ressourcenknappheiten, steigender Ressourcennachfrage, zunehmender Ressourcenabhängigkeiten, möglicher Ressourcenkonflikte und dem mit der Ressourcennutzung verbundenem Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und anderer Umweltprobleme wird der Handlungsbedarf zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und Reduzierung des Ressourceneinsatzes in den nächsten Jahren weiter steigen.

Laufzeit: 01.04.2013 - 30.05.2015

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Die zentrale Begründung für den Aufbau eines Horizon Scanning Systems liegt in der erkennbaren Beschleunigung ökologischer Prozesse einerseits und sozioökonomischer Veränderungen andererseits. Für die Politik stellt sich damit die Frage, ob reaktiven Kurzatmigkeiten durch frühzeitigere Problembewältigung begegnet werden kann.

Laufzeit: 01.09.2012 - 31.08.2014

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Es ist unbestritten, dass eine Steigerung der Ressourceneffizienz notwendig ist: Natürliche Ressourcen sind endlich und ihre Gewinnung und Nutzung ist mit Umweltbelastungen verbunden. Die laufende Berichterstattung zu den Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie zeigt aber auch, dass das gesteckte Ziel der Verdopplung der Rohstoffproduktivität erheblicher zusätzlicher Anstrengungen bedarf. Da viele Potenziale noch nicht genutzt werden, kann und muss die Politik dazu beitragen, Hemmnisse zu überwinden. Welche konkreten Ziele und Prioritäten gesetzt werden sollen, mit welchem Anspruchsniveau und mit welchen Instrumenten – das sind Fragen, die in der gesellschaftlichen und politischen Debatte umstritten sind.

Hier setzt das Projekt an und möchte einen Beitrag leisten (weitere Informationen finden Sie auf der eigenen Projektwebsite: www.ressourcenpolitik.de)

Laufzeit: 15.01.2012 - 31.05.2015

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Umweltkatastrophen sowie Prognosen der Folgen des Klimawandels verdeutlichen die Gefahren, die von ressourcenintensiven und umweltbelastenden Wirtschaftsmodellen ausgehen. Daher wird verstärkt die Forderung nach einem grünen Wachstum („green growth“) erhoben. Das Asien-Referat der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) möchte im Projekt „Green Jobs in Asia – Potentials and Prospects“ die Potenziale der „grünen Arbeitsmärkte“ ausgewählter asiatischer Länder (China, Indien, Indonesien, Japan, Südkorea, Thailand, Vietnam) untersuchen.Das Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU) begleitet dieses Projekt aus fachlicher Perspektive.

Laufzeit: 01.01.2012 - 31.03. 2012

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In der aktuellen Debatte um Wohlfahrt und Wachstum wird verschiedentlich eine "Green Economy" als Möglichkeit nachhaltigen Wirtschaftens und langfristiger Wohlfahrtssicherung gesehen. Indessen ist zum einen unklar, welche faktischen Bereiche und inhaltlichen Dimensionen damit verbunden sind, zum anderen, welchen Beitrag der Fortschritt in Richtung einer Green Economy für eine nachhaltige Wohlfahrt liefert.

Laufzeit: 15.12.2011 - 30.09.2014

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Im Vorlauf zur 2012 stattfindenden VN Konferenz für Nachhaltige Entwicklung (Rio+20), untersucht die Studie die Einstellungen europäischer, zivilgesellschaftlicher Akteure zur “Green Economy” im Rahmen nachhaltiger Entwicklung. Dazu analysiert die Studie die relevanten Diskussionen der letzten Jahre zum Thema “Green Economy” und nachhaltige Entwicklung und identifiziert verschiedene Diskurse darin.

Laufzeit: 01.07.2011 - 30.09.2011

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Es fehlt derzeit an einer umweltpolitisch verwertbaren Konzeption eines ökologisch-sozialen, nachhaltigen Wachstums- und Wohlfahrtsmodells, welches Referenzpunkt für künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstand sowie entsprechende Transformationsprozesse sein kann.Vor diesem Hintergrund steht im Zentrum der Untersuchung die fachliche Auswertung und Diskussion theoretischer und praktischer Ansätze von ökologie- und nachhaltigkeitsorientierten Wohlfahrts- und Wirtschaftsmodellen – ausgehend von einer nationalen bzw. makroökonomischen Betrachtung, sowie von konzeptionellen und empirischen Reformbestrebungen zur Messung von gesellschaftlicher Wohlfahrt und wirtschaftlichem Wohlstand.

Laufzeit: 01.12.2010 - 31.05.2012

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This research project compares lead markets in the EU with cases in China, India and Brazil. It will draw on concepts from the field of evolutionary economics to develop an analytical framework for the analysis of lead markets, focusing in particular on framework conditions in emerging economies. Additionally, the project will compare governance instruments for stimulating lead markets in the EU and the selected countries.

Laufzeit: 01.10.2010 - 30.09.2013

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Die Diskussion um gesellschaftliche Wohlfahrt hat sich international und national neu intensiviert. Es gibt Indizien, dass Kosten von Umweltverbrauch und Umweltbelastung sowie Kosten zur Aufrechterhaltung des sozialen Zusammenhaltes letztlich nicht angemessen über ökonomische Kenngrößen wie dem Bruttoinlandsprodukt – BIP – erkennbar werden.

Laufzeit: 01.02.2007 - 15.02.2013

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CALCAS strebt eine Weiterentwicklung von ISO-LCA auf drei Ebenen an:

  • „Vertiefung“ der existierenden Modelle, um ihre Anwendbarkeit zu erhöhen
  • "Erweiterung“ des LCA-Blickwinkels, indem Nachhaltigkeitsaspekte besser berücksichtigt und Verbindungen zu benachbarten Methoden besser genutzt werden
  • Fortentwicklung des LCA-Komplexes durch vertieften Austausch mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen

Laufzeit: 01.09.2006 – 28.02.2009

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Ziel des Forschungsprojektes ist es, neue Erkenntnisse in Bezug auf die Rahmenbedingungen eines ökologisch wie ökonomisch nachhaltigen Wachstums zu gewinnen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein solches Wachstum politisch forciert werden kann.

Laufzeit: 01.07.2006 – 30.09.2009

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Politik der Energiewende

Ziel der Energiewende in Deutschland ist neben dem Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 eine weitgehende Dekarbonisierung der Energieversorgung bis 2050 sowie eine deutliche Steigerung der Energieproduktivität. Sie umfasst eine Neuordnung der Energieversorgung in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr und eine Anpassung der entsprechenden Infrastrukturen. 

Die Umstellung des Energiesystems ist ein komplexes gesellschaftliches Reformvorhaben, für das es keinen Masterplan gibt. Politische Entscheidungen müssen häufig unter Unsicherheit getroffen werden. Daher sind adäquate und vor allem reflexive Governance-Mechanismen nötig, die eine Korrektur und Adaption der Maßnahmen an neue Erkenntnisse und Herausforderungen erlauben. Zwar befürworten alle Parteien und die meisten Stakeholder in Deutschland die Ziele der Energiewende. Über den Weg und das Tempo der Umsetzung herrscht jedoch noch kein Konsens. Über Mechanismen des Marktes allein kann die Wende nicht herbeigeführt werden, denn Marktpreise bilden die relevanten volkswirtschaftlichen Kosten der Energieerzeugung nicht ab. Zudem stehen der Energiewende die Interessen mächtiger Akteure des traditionellen Energiesystems entgegen, die von neuen Wirtschaftsakteuren, Bürgerinitiativen und neuen Leitbildern der Energieversorgung herausgefordert werden. Auch ist die Energiewende auf mehreren politisch-administrativen Ebenen umzusetzen, deren Energiepolitiken in ein Gesamtsystem integriert werden müssen.

Der Transformationsprozess bedarf daher einer langfristig angelegten politischen Steuerung und Koordinierung zwischen Akteuren und ihren Interessen, Werten und Zielen, zwischen den politischen Ebenen im föderalen System der Bundesrepublik und zwischen Deutschland und seinen europäischen Nachbarn. Das FFU widmet sich der der Erforschung der Politik der Energiewende, der relevanten Akteurskonstellationen und der Steuerungsherausforderungen in einer Reihe grundlagenorientierter und praxisbezogener Projekte.

Das transdisziplinäre Verbundprojekt EnAHRgie zielt darauf ab, einen praktikablen Verfahrensansatz zu entwickeln, um ein breites Spektrum unterschiedlicher Akteure für die Gestaltung einer lokalen Energiewende auf Kreisebene zu gewinnen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Reduzierung und Überwindung von Landnutzungskonflikten. 

Laufzeit: 01.03.2015 - 28.02.2019

The Indo-German Expert Group is an interdisciplinary working group of renowned experts from leading research institutions / political think tanks in India and Germany. It was set up in 2013 to enhance collaborative learning, contribute to informed decision-making in both countries and feed into the international debate on a green and inclusive economy. 

Laufzeit: seit November 2013

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Über die personal- und arbeitspolitischen Besonderheiten in den Unternehmen der erneuerbaren Energiewirtschaft ist vergleichsweise wenig bekannt. In interdisziplinärer Kooperation zwischen dem Forschungszentrum für Umweltpolitik und dem Management-Department des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft (FU Berlin) zielt das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Forschungsprojekt darauf ab, diese Lücke zu füllen, indem insbesondere die soziale Nachhaltigkeit in der Windenergiebranche in den Blick genommen wird.

Laufzeit: 01.02.2014 - 31.01.2016

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The Helmholtz Alliance ENERGY-TRANS places the connections between and among energy technologies, planning procedures and consumer behavior in the focus of the research interests and investigations. Research projects include the interaction of energy supply, energy distribution and energy storage on the one hand and institutional governance and consumer behavior on the other hand. The results are expected to provide policy-oriented knowledge for an efficient and socially acceptable design of a sustainable energy system.

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.08.2016

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Das europäische Projekt „Schools at University for Climate & Energy (SAUCE)“ bietet ab 2009 einwöchige Schüler-Universitäten für Schulklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufen an, in denen Kernthemen de Wissensbereiche Energie und Klimaschutz altersgerecht vermittelt werden.

Laufzeit: 01.09.2008 - 31.08.2011

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Zum zwanzigsten Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl fand an der Freien Universität Berlin und erstmalig in Deutschland vom 20. bis 24. März 2006 eine themenfokussierte Schüleruni zu den Themen Klima und Energie statt.

Laufzeit: 01.05.2005 - 30.09.2006

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In der Fachtagung wurden die wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Effekte einer innovationsorientierten Energiepolitik thematisiert und diskutiert.

Laufzeit: 18.08.2003 - 30.04.2004

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Im Rahmen der deutsch-ukrainischen Zusammenarbeit hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, einen Konsultationsprozess eingeleitet, in dessen Verlauf umsetzbare Projekte im nicht-nuklearen Bereich identifiziert und entwickelt werden.

Laufzeit: 01.11.2001 - 31.12.2002

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Ziel der Fachtagung war es, über die energiepolitische Zukunft ohne Atomenergie zu diskutieren. Es ging um Chancen und Herausforderungen für die Klimaschutzpolitik, um die Modernisierung der deutschen Energieversorgung und um den damit verbundenen Strukturwandel.

Laufzeit: 01.09.2001 - 30.04.2002

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Ressourcenpolitik

Deutschland hat sich zu einer anspruchsvollen Ressourcenpolitik verpflichtet. In der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist das Ziel der Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Jahr 1994 festgelegt. 

Die Notwendigkeit einer Steigerung der Ressourceneffizienz ist unbestritten: Natürliche Ressourcen sind endlich und ihre Gewinnung und Nutzung ist mit Umweltbelastungen verbunden. Die laufende Berichterstattung zu den Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie zeigt aber auch, dass das gesteckte Ziel der Verdopplung der Rohstoffproduktivität erheblicher zusätzlicher Anstrengungen bedarf. Viele Potenziale werden noch nicht genutzt und Politik muss beitragen, Hemmnisse zu überwinden. Allerdings bleiben die konkreten Ziele und Prioritäten, das Anspruchsniveau und die Instrumentierung einer Ressourcenpolitik in der gesellschaftlichen und politischen Debatte umstritten. 

Am FFU analysieren und begleiten wir in verschiedenen Projekten die sich entwickelnde Debatte um die Ressourcenpolitik in Deutschland aus politikwissenschaftlicher Perspektive.

Das Vorhaben begleitet den Prozess der Implementierung und Fortschreibung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess wissenschaftlich.

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Vor dem Hintergrund sich abzeichnender Ressourcenknappheiten, steigender Ressourcennachfrage, zunehmender Ressourcenabhängigkeiten, möglicher Ressourcenkonflikte und dem mit der Ressourcennutzung verbundenem Energieverbrauch, Treibhausgasemissionen und anderer Umweltprobleme wird der Handlungsbedarf zur Verbesserung der Ressourceneffizienz und Reduzierung des Ressourceneinsatzes in den nächsten Jahren weiter steigen.

Laufzeit: 01.04.2013 - 30.05.2015

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Es ist unbestritten, dass eine Steigerung der Ressourceneffizienz notwendig ist: Natürliche Ressourcen sind endlich und ihre Gewinnung und Nutzung ist mit Umweltbelastungen verbunden. Die laufende Berichterstattung zu den Zielen der Nachhaltigkeitsstrategie zeigt aber auch, dass das gesteckte Ziel der Verdopplung der Rohstoffproduktivität erheblicher zusätzlicher Anstrengungen bedarf. Da viele Potenziale noch nicht genutzt werden, kann und muss die Politik dazu beitragen, Hemmnisse zu überwinden. Welche konkreten Ziele und Prioritäten gesetzt werden sollen, mit welchem Anspruchsniveau und mit welchen Instrumenten – das sind Fragen, die in der gesellschaftlichen und politischen Debatte umstritten sind.

Hier setzt das Projekt an und möchte einen Beitrag leisten (weitere Informationen finden Sie auf der eigenen Projektwebsite: www.ressourcenpolitik.de)

Laufzeit: 15.01.2012 - 31.05.2015

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Lernen für eine zukunftsfähige Welt ist das Motto der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz. Von März 2012 bis Ende 2015 öffnen wir den Campus der Freien Universität Berlin und bieten Berliner Schulen ein vielseitiges Programm rund um das zukunftsrelevante Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz an. Jeweils im Frühjahr und Herbst können sich Lehrerinnen und Lehrer mit ihren 5. und 6. Klassen zu unserem vielseitigen und erlebnisorientierten Programm anmelden.

Laufzeit: 01.09.2011 - 31.12.2015

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Es fehlt derzeit an einer umweltpolitisch verwertbaren Konzeption eines ökologisch-sozialen, nachhaltigen Wachstums- und Wohlfahrtsmodells, welches Referenzpunkt für künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstand sowie entsprechende Transformationsprozesse sein kann.Vor diesem Hintergrund steht im Zentrum der Untersuchung die fachliche Auswertung und Diskussion theoretischer und praktischer Ansätze von ökologie- und nachhaltigkeitsorientierten Wohlfahrts- und Wirtschaftsmodellen – ausgehend von einer nationalen bzw. makroökonomischen Betrachtung, sowie von konzeptionellen und empirischen Reformbestrebungen zur Messung von gesellschaftlicher Wohlfahrt und wirtschaftlichem Wohlstand.

Laufzeit: 01.12.2010 - 31.05.2012

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LIAISE (Linking Impact Assessment Instruments to Sustainable Expertise) ist ein "Network of Excellence“ (NoE) auf dem Gebiet der Gesetzesfolgenabschätzung (Impact Assessment), das im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union finanziert wird. Ziel ist es, durch das Bündeln der Kompetenzen maßgeblicher europäischer Forschungseinrichtungen im Feld des Impact Assessment und mit unterschiedlichem disziplinären Hintergrund, die Nutzbarkeit und Nutzung von Instrumenten der Politikfolgenabschätzung zu verbessern.

Laufzeit: 02.11.2009 - 30.04.2014

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Ziel des Forschungsprojektes ist es, neue Erkenntnisse in Bezug auf die Rahmenbedingungen eines ökologisch wie ökonomisch nachhaltigen Wachstums zu gewinnen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein solches Wachstum politisch forciert werden kann.

Laufzeit: 01.07.2006 – 30.09.2009

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Der zwanzigste Jahrestag der Gründung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) war ein Anlass, grundsätzliche Fragen der deutschen Umweltpolitik auf Bundesebene, ihrer institutionellen Rolle, ihrer Leistungsbilanz und ihrer weiteren Perspektive in einer Fachveranstaltung mit öffentlicher Beteiligung zu thematisieren.

Laufzeit: 27.02.2006 – 15.11.2006

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Das SUSTAIN EU-ASEAN-Projekt zielt darauf ab, eine nachhaltige und integrierte Forschung und innovative Zusammenarbeit zwischen der EU und der ASEAN-Region in den Bereichen Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Rohstoffe zu schaffen. Das Projekt verbessert dabei auch die Aufnahme und Verwertung der jeweiligen Forschungsergebnisse durch unterschiedliche Benutzergruppen. Der Projektansatz will dies durch folgendes erreichen:

  • Aufbau einer Wissensbasis über die strategischen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Zusammenarbeit, Aufnahme und Umsetzung der Ergebnisse der gemeinsamen EU-ASEAN Umweltforschung
  • Entwicklung und Erprobung von Werkzeugen für mehr Synergien und Aufmerksamkeit der gemeinsamen EU-ASEAN-Forschung
  • Entwicklung einer Roadmap und konkrete Vorschlägen für den Ausbau von gemeinsamer Forschung und Innovationen, für eine nachhaltigere Zukunft und strategische Zusammenarbeit
  • Identifizierung und Clusterbildung von EU-finanzierten und einschlägigen bilateralen Projekten im Bereich Klimaschutz, Rohstoffe und Ressourceneffizienz

Die vorläufige Projektseite kann hier aufgerufen werden.